wie gefärlich ist Alkoholentzug ?

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Yilore
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Re: wie gefärlich ist Alkoholentzug ?

Beitrag von Yilore »

Gabaflair hat geschrieben: 28.03.2026 - 17:54 @Yilore es gibt schon Mittel, die aber mindestens genau so süchtig machen. Man bindet sich aber immer eine zusätzliche Sucht ans Bein, also du müsstest das schon nutzen um das dann zu reduzieren und das auf lange Sicht.
Und nicht zusätzlich dazu.
Körperlich ist Alkohol halt in den Mengen echt scheisse. 🤔

Ich tu mich schwer dir was zu empfehlen wenn ich dich nicht kenne, weil das die nächste Baustelle eröffnen kann. Und ich muss zugeben ganz ähnlich wirkt nichts wie Alkohol. Informier dich mal, oder geh mal zum Arzt wenn du das Gefühl hast das schaffst du nicht alleine und trinkst immer wieder. Alkohol kann schon stark süchtig machen...

Verstehe ich schon, mir geht’s aktuell um die Schadensbegrenzung. Eine Entgiftung ist sowieso in Aussicht, allerdings erst in 6-8 Wochen. Ich war an sich echt aktiv, um irgendwie Hilfe zu finden. Im letzten Telefonat wurde mir ganz trocken gesagt, dass es wohl einfacher wäre mich volllaufen zu lassen und zu der Polizei zu gehen und zu sagen, dass ich Hilfe brauche. Alles andere kann dauern. Nur leider nicht so mein Stil :nein:

Merke langsam, wie mir diese Unmengen Bier auf den Magen schlagen. Dazu habe ich seit nun mehr 3 Wochen ein komplett rotes Gesicht, echt keine Ahnung was da los ist. Härterer Alkohol, um wenigstens die Liter zu reduzieren, ist für mich leider auch nicht wirklich eine Option.. kann mich beim trinken nicht so gut zügeln
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Gabaflair
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Re: wie gefärlich ist Alkoholentzug ?

Beitrag von Gabaflair »

@Yilore ok das doch schon mal gut.
Das wär auch nicht mein Stil, kann ich verstehen.

Nee bitte nichts härteres 😂

Versuch doch bis dahin zu reduzieren und langsam zu trinken übern Tag. Die Hälfte wär bis dahin doch schon mal ein geiles Ziel und machbar.

Wünsche dir alles Gute, du schaffst das sicher. :hug: :ok:

Wie alt bist du (ungefähr)?
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Yilore
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Re: wie gefärlich ist Alkoholentzug ?

Beitrag von Yilore »

Danke für die netten Worte.
Ich bin 27. Leider habe ich auch das Gefühl, dass ich langsam unbedingt die richtige Ausfahrt wählen muss. Sonst bin ich bald 40 und habe nie wirklich gelebt.
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Sollozzo
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Re: wie gefärlich ist Alkoholentzug ?

Beitrag von Sollozzo »

@Yilore
Zuerst: egal wie du es anstellst, ich wünsche dir das nötige Glück und die starken Nerven die du brauchst um erfolgreich und nachhaltig alkoholfrei zu bleiben!

Keine Empfehlung aber als Anmerkung kann ich noch sagen dass Benzodiazepine a la Diazepam einem helfen können ziemlich zügig und gradlinig den Entzug hinter sich zu bringen.

Klingt zu schön um wahr zu sein?

Ist es auch: nicht besonders selten führt dss dann zu einer Suchtverlagerung hin zu den Benzos und der Entzug/die Entwöhnung von den BZD ist noch um ein vielfaches länger und für viele auch schwieriger als der von Alkohol.

In Kliniken werden die auch gerne zu dem Zweck benutzt, aber halt streng rationiert und unter ärztlicher Aufsicht, außerdem so wenig wie möglich und so selten wie möglich.

In Eigenregie ist das wirklich eine harte Probe der eigenen Disziplin und hat immer das Potential dich mit einem größeren Problem als davor zurück zu lassen.

Das alles gilt auch für Baclofen.

Versuche es doch erstmal so, ohne andere "harte" Medis, wenn alle Stricke reißen kannst du dich im stationären Entzug mit diesen Mitteln vom Alkohol runterholen, der Alkoholentzug ist im Vergleich mit vielen anderen Drogen ziemlich kurz..... definitiv intensiv aber meistens lediglich 3-4 harte Tage/Nächte.
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