Rückenschmerzen bei LSD?

Eure Warnungen und Tipps im Umgang mit LSD
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PsyNaut
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Re: Rückenschmerzen bei LSD?

Beitrag von PsyNaut »

hey leute...
es ging um dergamefan‘s rückenschmerzen, oder?

ich kenne das. hatte ich früher auch. hier steht vieles über zuckungen, krämpfe, ernährung und energieverbrauch. bestimmt hat alles irgendwie einfluss. beim einen das eine mehr, beim anderen das andere weniger. es kann auch sein dass das lsd dir zeigt, wo deine physische schwachstelle ist: schau hin, horch hin! es ist eine antwort: was möchte der schmerz dir sagen? fitness? haltung? ernährung? aktivitäten? bett/matratze? du weisst die antwort selbst am besten!

ich glaube dass entscheidend ist, dass du dich wohl, fit und gesund fühlst, bevor du auf die reise gehst. sei ehrlich zu dir selbst, obs passt oder nicht.
bestimmt brauchst du einiges an energie, darum würde ich was leichtes essen. trotzdem solltest du dich nicht pappsatt fühlen und noch mitten im verdauungsprozess sein. am besten warst du schon richtig kacken, bevor du startest ;). während der reise mit zucker zu hantieren (in welcher form auch immer), würde ich lassen. während der reise solltest du deinen stoffwechsel nicht manipulieren wollen. du solltest genügend hydriert (gut geschmiert quasi) - keinesfalls zu ausgetrocknet sein.

bei mir wirkt sich das zucken zum teil auch als kälte aus... kälte verkrampft, was ein entspannen der muskeln erschwert. vielfach ist es genau die anspannung (auch psychosomatisch: „arschbacken zusammenkneifen“), die viel energie braucht und letztendlich auch schmerzen kann. gerade im unteren rücken. da hilft warmer tee für unterwegs. der entspannt den körper, die muskeln und das gemüt.

das nonplusultra, falls du's dir mal einrichten kannst, ist eine reise in der warmen badewanne. warmes wasser und lsd ist eine göttliche kombination. jedenfalls eine gute option zum runterkommen, falls da noch schmerzen sind. natürlich musst du sicherstellen, dass du das alles kontrolliert machst (sitter, temperatukontrolle, etc. - vorbereitung mit gesundem menschenverstand eben).

fly safe
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TheUser110
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Re: Rückenschmerzen bei LSD?

Beitrag von TheUser110 »

Ich hatte sowas auch bei meinem ersten und derzeit einzigen mal Lsd (nächster trip ist bald :color: )
Bei mir war es als ich hochkam. Mein Körper wurde immer schwerer und dann hatte ich auch das Gefühl das mein Rücken weh tut. Es war kein Badtrip. Als ich den Peak erreicht habe, konnte ich das unter Kontrolle kriegen.
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kalifabdul
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Re: Rückenschmerzen bei LSD?

Beitrag von kalifabdul »

Entspannen, los lassen und vielleicht meditieren sollte helfen, wenn du ein bisschen erfahrener bist könntest du zur Muskelentspannung ja auch ein wenig Cannabis konsumieren, was aber die Wirkung und die Optics steigern (!) könnte. :allehuepfen:
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PsyNaut
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Re: Rückenschmerzen bei LSD?

Beitrag von PsyNaut »

kalifabdul hat geschrieben: 18.07.2018 - 14:25 ...wenn du ein bisschen erfahrener bist könntest du zur Muskelentspannung ja auch ein wenig Cannabis konsumieren... :allehuepfen:
...würde ich nur bedingt machen. Cannabis macht LSD unberechenbarer und kann verwirren. Also das THC! CBD zur Entspannung kann sicher Sinn machen.

fly safe
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ClydeZero
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Re: Rückenschmerzen bei LSD?

Beitrag von ClydeZero »

Hatte auch öfters Rückenschmerzen auf'n Trip.
Manchmal hab ich das Gefühl gehabt, ich wär voll verdreht ab der Hüfte aufwärts :D
Die letzten Trips war das weg aber was ich zu der Zeit gemacht habe um mal ne Grundentspannung reinzubekommen: Fenster auf, sodass mir ein wenig kalt wurde, dann ne Wärmeflasche auf'n Rücken hauen wo es weh tat. Das war super geil und entspannend, danach ging es bis zum Ende ohne Schmerzen.
Problem war... ich musste mich erst zum frieren bringen, weil ich generell schon beim Trip koche und das hätte ich sonst nicht ausgehalten #ZuWarm
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YhGcrreaennA
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Re: Rückenschmerzen bei LSD?

Beitrag von YhGcrreaennA »

Hey,

Ich hatte auf ALD-52 auch einen ziemlich verspannten Hals-/ Nackenbereich...
Fühlt sich danach immer noch etwas verhärtet an, aber nicht zu vergleichen :D
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hardcore_will_never_die
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Re: Rückenschmerzen bei LSD?

Beitrag von hardcore_will_never_die »

Hallo Freunde,

jetzt habe ich mich hier extra für dieses Thema mal registriert, auch wenn es schon uralt ist. Ich lese schon lange und zu verschiedensten Themen in diesem Forum, zu diesem Thema kann und möchte ich meine Erfahrungen teilen.

Ich bin 35 Jahre alt, betreibe seit vielen Jahren sehr viel Kraftsport um meinen Körper - dieses mir einzige Vehikel das mich über diesen Erdball trägt - zu pflegen und für seine Aufgaben zu trainieren. Ich trainiere mindestens 5 mal in der Woche, bewältige dabei sehr viel Last, schaffe Ausgleich durch Yoga, Sauna und eiskalte Bäder.

Ich spreche hier ausschließlich aus meiner Erfahrung, Studien oder Blutzuckerwerte kann ich nicht vorweisen.

LSD ermöglicht einen tiefen Zugang zum Unterbewusstsein. Unterbewusstsein ist allerdings nicht nur etwas geistiges. Es gibt auch sowas wie ein körperliches Unterbewusstsein. Kein Mensch ist wirklich symmetrisch, es gibt muskuläre Dysbalancen, Skoliosen (seitlich geschwungene Wirbelsäule) usw. Diese Asymmetrien entstehen z.B. durch langfristige einseitige Belastungen, können aber auch durch physische Traumata und den resultierenden Schonhaltungen entstehen. Von den betreffenden Personen werden diese Schiefstände häufig gar nicht mehr erkannt. Sie sind über die Dauer so sehr zu einem Teil der Person geworden, dass sie nicht mehr als etwas Schiefes oder Asymmetrisches wahrnimmt. Ungleichmäßiger Muskeltonus z.B. des Rückenstreckers links oder rechts werden nicht mehr wahrgenommen und das kann so weit gehen, dass verspannte Muskeln und Schmerzen die daraus entstehen einfach nicht mehr gespürt werden. Der Körper funktioniert und ordnet dem Ziel zu funktionieren eben Dinge unter.

Ich kann Dir dazu als kleine "nüchterne" Übung empfehlen, Dich mal auszuziehen und ein Foto von Deinem Körper zu machen, eins von vorn, eins von hinten - vom Kopf bis zum Fuß. Schaut Dir die Bilder an, bist Du gerade, stehst Du aufrecht? Dann spiegele die Bilder einmal oder mach eins mit der Selfie-Kamera, die spiegelt idR. Schau Dir auch diese Bilder an. Wenn Du einen Schiefstand hast wirst du ihn hier auf einmal ganz ganz deutlich sehen. Ich habe das Experiment mit einigen Freunden gemacht und mir selbst geht es auch ganz stark so. Selbst im Spiegel erkenne ich nicht wann ich wirklich gerade stehe und wann nicht.

Schon eine kleine Dosis LSD oder Psilocybin verändern diese Wahrnehmung. Ich schließe die Augen, fühle in meinen Körper hinein und ich spüre was los ist. Ich fange an mich zu bewegen, mich aufzurichten, Stellen die mir verkürzt erscheinen zu dehnen, Knoten in der Muskulatur zu massieren, mich aus der gebückten Haltung ich mir von Schreibtischen und Stühle und Vorgesetzten und Eltern und toxischen Beziehungspartnern habe aufprägen lassen. Ich kreise die Schultern und die Hüfte und visualisiere mich in einer symmetrischen, gesunden Haltung. Ich spüre wie die Energie durch meinen Körper und besonders entlang meiner Wirbelsäule fließt und versuche diesen Fluss zu befreien. Ich öffne die Augen, schaue in den Spiegel - mache den Fotobeweis - und stehe das erste mal seit Jahren aufrecht!

Alles ist miteinander verbunden, das gesamte Universum ist eins. Du bist dessen Spiegelbild, und auch in dir ist alles verbunden. Deine psychischen Traumata haben eine Entsprechung in deiner Physiologie, deine körperlichen Traumata eine Entsprechung in deiner Psyche. Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit. Versuchst du sie voneinander zu trennen wirst du sehr wahrscheinlich krank, du spaltest dich selbst.
Ich empfehle Dir, hab ein bisschen Vertrauen! Versuche zuzulassen Dich selbst zu erfahren. Geh dem Schmerz auf den Grund, lass ihn zu. Du hast alles was Du dazu brauchst. Fühl in Dich hinein und lasst für einen Moment das Grübeln und Nachdenken über Insulin und Zucker und sonstige Kognizierungen los, die Antworten sind alle in Dir.

Seit ich entdeckt habe welches Potential LSD nicht nur für meinen Geist sondern auch für meine Physiologie hat, sind LSD-Trips für mich eine stark körperliche Erfahrung geworden. Es ist auch einfach schön ein paar Asanas durchzugehen oder mal in den Bauch zu horchen. Ich nutze die Zeit um meine Haltung zu korrigieren, mich zu dehnen, mir aufzuschreiben wie ich mich zukünftig ernähren möchte, an welchen Muskelgruppen oder Bewegungen ich zukünftig besonders fokussiert arbeiten möchte. Danach fühle ich mich körperlich leichter, ich spüre, dass mich übermäßige Spannung verlassen hat, fühle mich nicht mehr so gefangen in meiner gegenständlichen Hülle.

Würde mich freuen vielleicht noch andere körperbetonte Beiträge über Erfahrungen mit Psychedelika hier zu lesen. :-)
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Buschwindröschen
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Re: Rückenschmerzen bei LSD?

Beitrag von Buschwindröschen »

Hi,

ahjo, dass du es als Bodybuilder so angehst liegt wohl in der Natur der Sache.
(Kein Spiegel ohne reinzuschauen..)

Finde es ist ein wenig sehr auf Optimierungs-Tool rausgeabeitet.

Und dieser Begriff Traumata wird eh inflatorisch benutzt, sorry.

Ansonsten ist das ja richtig, siehe der Blick auf Seele und Geist im Profisportbereich.

Grüße
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mothman
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Re: Rückenschmerzen bei LSD?

Beitrag von mothman »

Ich habe immer wieder Erfahrungen gemacht mit Rückenschmerzen, Verspannnungen, Zuckungen etc im Ausklang des trips. "Manchmal hab ich das Gefühl gehabt, ich wär voll verdreht ab der Hüfte aufwärts...", schreibt jemand. so etwas kenne ich auch. Ich sehe es wie "hardcore_will_never_die", der intensiv Kraftsport macht und ganz offensichtlich eine große Aufmerksamkeit hat für seinen Körper. Ich habe es btw ohne Erfolg mit Magnesium probiert, Meditation (obwohl ich Sie sehr schätze) hilft mir auch nicht. Ich habe eine Skoliose, mein Körper ist "schief", dadurch gibt es spürbare Spannungen zB in der oberen linken Körperseite. Und ich habe als etwa 10jähriger einen 220V Stromschlag (Üb)erlebt, der mich, wie in einer Explosion, extrem hat zusammenzucken lassen. Ich zucke zum Ende der trips über die Hüfte zusammen. Ich glaube, es könnte mit dem Erleben als Kind zusammenhängen, aber wer weiß... andere hier sprechen auch von Zuckungen, die sich wie Stromschläge anfühlen. Aber egal: Für mich ist dies eine Arbeitshypothese, über die ich Anlass finde, über meinen Körper und meine tiefe und unverbrüchliche Verbindung mit ihm nachzudenken. Ich bin davon überzeugt, dass sich unsere Psyche in unseren Körpern verewigt. Man muss nur die stets missmutigen nach unten gezogenen Mundwinkel des deutschen B-Kanzlers Merz betrachten. Unter LSD spüre ich viel intensiver meinen Körper, was teils fantastisch ist, aber dann eben auch schwierig, weil auch die "Schiefstände" intensiver spürbar sind. Die Hüfte oder die Lendenwirbel, deren Ächzen im daily life untergeht, bekommen endlich mal die große Bühne.
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