Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
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Dedmolch
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Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Hallo zusammen,
da ich (schon etwas älter) alle Anzeichen habe die einen starken Testosteronmangel vermuten lassen, bin ich am überlegen es mal phasenweise zu probieren.
Testosteronmangel müsste erst geprüft werden. Der Punkt ist jedoch, ich habe nicht vor Testosteron dauerhaft durchgehend zu nehmen. Wieso? Nun ich habe so meine Gründe.
Die Frage ist, wenn man es nicht hoch dosiert, aber so dass es etwas bringt, gibt es da Möglichkeiten es so zu nehmen dass der Körper nach Absetzen zumindest soviel produziert wie vorher ohne dass man danach schlechter dasteht als vorher?
da ich (schon etwas älter) alle Anzeichen habe die einen starken Testosteronmangel vermuten lassen, bin ich am überlegen es mal phasenweise zu probieren.
Testosteronmangel müsste erst geprüft werden. Der Punkt ist jedoch, ich habe nicht vor Testosteron dauerhaft durchgehend zu nehmen. Wieso? Nun ich habe so meine Gründe.
Die Frage ist, wenn man es nicht hoch dosiert, aber so dass es etwas bringt, gibt es da Möglichkeiten es so zu nehmen dass der Körper nach Absetzen zumindest soviel produziert wie vorher ohne dass man danach schlechter dasteht als vorher?
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Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Bitte lasse das ärztlich abklären. Für Männer ist ein Testomangel gerade in zunehmendem Alter sehr real, aber meist lösbar. Bevor man hier hormonell nachhilft, sollten erstmal ganz simple Änderungen abgecheckt werden:
Ernährug auf mehr ungesättigte Fettsäuren umstellen - Fett ist essentiell für die Hormonproduktion. Aber bitte auch Cholesterin nicht vergessen. Futter einfach jeden Tag 5 Eier - dann geht es dir gut. Vorausgesetzt du hast keine Probleme mit deinem Cholesterin.
Kraftsport - Muskelwachstum fördert die Testoproduktion ebenso
Schlafhygiene - kein ausreichender Schlaf, keine ausreichende Hormonproduktion
und der allerwichtigste Hebel: Viszeralfett abbauen - Bauchfett ist der absolute Hormonkiller
dankenswerterweise ist es aber auch das erste Fett, was der Körper in eiem Kcal-Defizit anfangen wird abzubauen.
Wie sieht es bei dir mit diesen Punkten aus? Solange da noch offene Baustellen sind, ist es viel viel sinnvoller erstmal dort anzusetzen. Und bitte nicht in Eigenregie anfangen Hormone zu nehmen, das kann im schlimmsten Fall dich nachträglich und irreversibel schädigen.
Ernährug auf mehr ungesättigte Fettsäuren umstellen - Fett ist essentiell für die Hormonproduktion. Aber bitte auch Cholesterin nicht vergessen. Futter einfach jeden Tag 5 Eier - dann geht es dir gut. Vorausgesetzt du hast keine Probleme mit deinem Cholesterin.
Kraftsport - Muskelwachstum fördert die Testoproduktion ebenso
Schlafhygiene - kein ausreichender Schlaf, keine ausreichende Hormonproduktion
und der allerwichtigste Hebel: Viszeralfett abbauen - Bauchfett ist der absolute Hormonkiller
dankenswerterweise ist es aber auch das erste Fett, was der Körper in eiem Kcal-Defizit anfangen wird abzubauen.
Wie sieht es bei dir mit diesen Punkten aus? Solange da noch offene Baustellen sind, ist es viel viel sinnvoller erstmal dort anzusetzen. Und bitte nicht in Eigenregie anfangen Hormone zu nehmen, das kann im schlimmsten Fall dich nachträglich und irreversibel schädigen.
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Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Danke Dir für die Antwort @Reisegewohnheit
Das Ding ist, ich bin schon "skinny" und sehr schlank. Mein Körperfett liegt fast so tief wie von professionellen Bodybuildern.
Ich kann kaum zulegen, als würde mein Körper es nicht wollen. Klar liegts auch an der Menge Essen, aber ich hab ne Autoimmunerkrankung, Leaky Gut und vertrag kaum Kohlenhydrate. Ess zwar kein Keto (war mal Carnivore und hab noch mehr Gewicht verloren), aber möglichst wenig Kohlenhydrate. Ess zweimal am Tag ne Speise, die andere nur einmal mittags oder abends essen.
Bin sehr groß aber halt dürr. Versuche zumindest durch Muskeln zu zu legen, aber bin seit einem Jahr im Training am Limit weil für den Körper einfach nicht mehr geht, wenn er einfach nicht mehr Nährstoffe aufnehmen kann oder ich nicht mehr Essen runter bekomme. (Proteinshakes, klar)
Bin "Fast burner". Ein Leben lang schon schlank. Hab nen BMI von 18.8
Schau immer noch im Gesicht aus wie 25 mit 40+, kaum Bartwuchs, hatte mein Leben lang Antriebsmangel, Ängste und vor paar Jahren diagnostizierte Osteoporose, die ich aber durch Lebensumstellung und Alternativmethoden in den Griff bekommen habe.
All diese Dinge, ebenso kaum zulegen können sind eeeiiigentlich ein Zeichen für Mangel.
Nur ich hatte diesen Zustand schon mit um 30 und hatte damals Testosteron messen lassen, er war über Grenzwert, also "zu hoch" offiziell - wobei die offiziellen Grenzen Mist sind, für gesunde Männer brauchts mehr. Da war ich wohl gut drin. Verstand das null bei der Lebensweise und Problemen damals.
Hab nen Adamsapfel, der steht raus dass ich damit Nägel einhämmern könnte, ich hab keine Ahnung was bei mir los ist.
Ich hab so folgendes schräges Phänomen, Training ist derzeit alles was ich im Leben an Abwechslung und Kanal habe, nur danach werd ich oft übelst rollig, was ich gar nicht möchte und tu mir in den Straßen schon schwer Frauen zu sehen. Vermutlich weil Testosteron ausgeschüttet wird.
Aber ich hab da so ne Theorie wie bei Depressionen mit SSRI, wenn Serotonin gefehlt hat, dann SSRI kommen gibts Anfangs ne Krise bis das Optium erreicht ist.
Vielleicht ist das mit Testosteron auch so? Nach dem Training schüttet der Körper etwas aus, und durch das ewige Fehlen, bekomm ich sofort nen übelsten Schub mit "Krise". Wäre er mal optimal wäre ich gelassener (hört man ja auch, optimale Testosteronwerte machen gelassen)
Ich würde keine Testo vom Arzt wollen, weil ich weiß dass Kassenärzte es suboptimal geben, Einmal die Woche oder so. Regelmässiger dafür weniger ist besser.
Nunja ich müssts abklären lassen.
Das Ding ist, ich bin schon "skinny" und sehr schlank. Mein Körperfett liegt fast so tief wie von professionellen Bodybuildern.
Ich kann kaum zulegen, als würde mein Körper es nicht wollen. Klar liegts auch an der Menge Essen, aber ich hab ne Autoimmunerkrankung, Leaky Gut und vertrag kaum Kohlenhydrate. Ess zwar kein Keto (war mal Carnivore und hab noch mehr Gewicht verloren), aber möglichst wenig Kohlenhydrate. Ess zweimal am Tag ne Speise, die andere nur einmal mittags oder abends essen.
Bin sehr groß aber halt dürr. Versuche zumindest durch Muskeln zu zu legen, aber bin seit einem Jahr im Training am Limit weil für den Körper einfach nicht mehr geht, wenn er einfach nicht mehr Nährstoffe aufnehmen kann oder ich nicht mehr Essen runter bekomme. (Proteinshakes, klar)
Bin "Fast burner". Ein Leben lang schon schlank. Hab nen BMI von 18.8
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All diese Dinge, ebenso kaum zulegen können sind eeeiiigentlich ein Zeichen für Mangel.
Nur ich hatte diesen Zustand schon mit um 30 und hatte damals Testosteron messen lassen, er war über Grenzwert, also "zu hoch" offiziell - wobei die offiziellen Grenzen Mist sind, für gesunde Männer brauchts mehr. Da war ich wohl gut drin. Verstand das null bei der Lebensweise und Problemen damals.
Hab nen Adamsapfel, der steht raus dass ich damit Nägel einhämmern könnte, ich hab keine Ahnung was bei mir los ist.
Ich hab so folgendes schräges Phänomen, Training ist derzeit alles was ich im Leben an Abwechslung und Kanal habe, nur danach werd ich oft übelst rollig, was ich gar nicht möchte und tu mir in den Straßen schon schwer Frauen zu sehen. Vermutlich weil Testosteron ausgeschüttet wird.
Aber ich hab da so ne Theorie wie bei Depressionen mit SSRI, wenn Serotonin gefehlt hat, dann SSRI kommen gibts Anfangs ne Krise bis das Optium erreicht ist.
Vielleicht ist das mit Testosteron auch so? Nach dem Training schüttet der Körper etwas aus, und durch das ewige Fehlen, bekomm ich sofort nen übelsten Schub mit "Krise". Wäre er mal optimal wäre ich gelassener (hört man ja auch, optimale Testosteronwerte machen gelassen)
Ich würde keine Testo vom Arzt wollen, weil ich weiß dass Kassenärzte es suboptimal geben, Einmal die Woche oder so. Regelmässiger dafür weniger ist besser.
Nunja ich müssts abklären lassen.
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Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Hast du das denn schon abklären lassen? Und trackst du deine Kcal? Ich merke mit 15kg runter wo ich jetzt in den Bulk gehe auch, dass ich gar nicht so viel essen kann und ich teilweise Probleme habe mit vernünftiger gesunder Nahrung auf meinen Grundumsatz zu kommen, einfach weil mein Magen jetzt durch 6 Monate ständiges Defizit und kleinen proteinreichen Portionen deutlich geschrumpft ist.Dedmolch hat geschrieben: 05.06.2026 - 14:19 Ich kann kaum zulegen, als würde mein Körper es nicht wollen. Klar liegts auch an der Menge Essen, aber ich hab ne Autoimmunerkrankung, Leaky Gut und vertrag kaum Kohlenhydrate. Ess zwar kein Keto (war mal Carnivore und hab noch mehr Gewicht verloren), aber möglichst wenig Kohlenhydrate. Ess zweimal am Tag ne Speise, die andere nur einmal mittags oder abends essen.
Du brauchst auch Carbs und Fette. Hast du in den letzten Jahren mal deinen Blutzucker abklären lassen?Dedmolch hat geschrieben: 05.06.2026 - 14:19 Bin sehr groß aber halt dürr. Versuche zumindest durch Muskeln zu zu legen, aber bin seit einem Jahr im Training am Limit weil für den Körper einfach nicht mehr geht, wenn er einfach nicht mehr Nährstoffe aufnehmen kann oder ich nicht mehr Essen runter bekomme. (Proteinshakes, klar)
Bei chronischem Untergewicht passt eine Osteoporose gut ins Bild. Mit Testosteronmangel würde ich das eher nicht in Verbindung bringen.Dedmolch hat geschrieben: 05.06.2026 - 14:19 Schau immer noch im Gesicht aus wie 25 mit 40+, kaum Bartwuchs, hatte mein Leben lang Antriebsmangel, Ängste und vor paar Jahren diagnostizierte Osteoporose, die ich aber durch Lebensumstellung und Alternativmethoden in den Griff bekommen habe.
ehrlich gesagt nein. Nicht zwingend, untypisch und teilweise mit dem kommenden Teil widersprüchlich. Kaum Bartwuchs kann auch einfach genetisch bedingt sein. Hab zB auch fast keinen.Dedmolch hat geschrieben: 05.06.2026 - 14:19 All diese Dinge, ebenso kaum zulegen können sind eeeiiigentlich ein Zeichen für Mangel.
spricht doch eigentlich dafür, dass hormonell alles passt.Dedmolch hat geschrieben: 05.06.2026 - 14:19 Nur ich hatte diesen Zustand schon mit um 30 und hatte damals Testosteron messen lassen, er war über Grenzwert, also "zu hoch" offiziell - wobei die offiziellen Grenzen Mist sind, für gesunde Männer brauchts mehr. Da war ich wohl gut drin. Verstand das null bei der Lebensweise und Problemen damals.
Hab nen Adamsapfel, der steht raus dass ich damit Nägel einhämmern könnte, ich hab keine Ahnung was bei mir los ist.
Ich hab so folgendes schräges Phänomen, Training ist derzeit alles was ich im Leben an Abwechslung und Kanal habe, nur danach werd ich oft übelst rollig, was ich gar nicht möchte und tu mir in den Straßen schon schwer Frauen zu sehen. Vermutlich weil Testosteron ausgeschüttet wird.
Bei Depressionen nennt man das "Serotininhypthese". Diese ist mittlerweile schon seit einiger Zeit widerlegt. SSRIs gehen langzeittechnisch nicht signifikant über einen Placeboeffekt hinaus (was nicht heißt, dass sie keine Daseinsberechtigung haben!) Unser Körper ist ein wahnsinnig komplexes Zusammenspiel. Wir sind keine Maschinen wo du sagen kannst Öl ist leer, machste Ölwechsel. Idr verursacht eine exogene Zufuhr von irgendwas nur noch mehr Ungleichgewicht im Körper, besonders wenn es nicht das ist, was fehlt. Leider klappt es nicht zu sagen, ich habe A also muss ich B nehmen.Dedmolch hat geschrieben: 05.06.2026 - 14:19 Aber ich hab da so ne Theorie wie bei Depressionen mit SSRI, wenn Serotonin gefehlt hat, dann SSRI kommen gibts Anfangs ne Krise bis das Optium erreicht ist.
Vielleicht ist das mit Testosteron auch so? Nach dem Training schüttet der Körper etwas aus, und durch das ewige Fehlen, bekomm ich sofort nen übelsten Schub mit "Krise". Wäre er mal optimal wäre ich gelassener (hört man ja auch, optimale Testosteronwerte machen gelassen)
Klär mal bitte Schilddrüse, Blutwerte und Darmflora ab. Ich denke damit könnte man eher was finden.
Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Kann da nur zustimmen.
Wahrscheinlich hast du kein Defizit und hast einfach ein Idealbild in deinem Kopf dass dir das einredet.
Da kann man sich auch gut reinsteigern.
Ich mein du bist so gut wie du bist... Ja das ein Standardspruch aber ist einfach so.
Hock dich mal in ein Cafe und schau was da alles vorbei läuft.
Alle unterschiedlich, groß klein dick dünn fett dürr usw.
Der eine nimmt 3kg zu wenn er nen Kuchen ansieht und hat schon 30 zuviel, beim anderen genau umgekehrt.
Aber wenns dir keine Ruhe lässt dann würd ich halt dementsprechende Tests machen, was anderes bleibt dir nicht übrig. Glaube soviel wird da nicht rauskommen wenn du so fit bist.
Da alleine rumpfuschen bringt glaub ich nicht den erwartenden Erfolg.
Wahrscheinlich hast du kein Defizit und hast einfach ein Idealbild in deinem Kopf dass dir das einredet.
Da kann man sich auch gut reinsteigern.
Ich mein du bist so gut wie du bist... Ja das ein Standardspruch aber ist einfach so.
Hock dich mal in ein Cafe und schau was da alles vorbei läuft.
Alle unterschiedlich, groß klein dick dünn fett dürr usw.
Der eine nimmt 3kg zu wenn er nen Kuchen ansieht und hat schon 30 zuviel, beim anderen genau umgekehrt.
Aber wenns dir keine Ruhe lässt dann würd ich halt dementsprechende Tests machen, was anderes bleibt dir nicht übrig. Glaube soviel wird da nicht rauskommen wenn du so fit bist.
Da alleine rumpfuschen bringt glaub ich nicht den erwartenden Erfolg.
Zuletzt geändert von Gabaflair am 05.06.2026 - 22:20, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Dann hätte er keine Osteoporose, Energiemangel und seit Jahren Untergewicht. Das sollte man schon ernst nehmen.Gabaflair hat geschrieben: 05.06.2026 - 20:19 Ich mein du bist so gut wie du bist... Ja das ein Standardspruch aber ist einfach so.
Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Ja Energiemangel können wir mal rum fragen wer dann sagt "ich hab immer Energie mich kann nichts aufhalten". Energiemangel ist wahrscheinlich eine Volkskrankheit mittlerweile, gefühlt.Reisegewohnheit hat geschrieben: 05.06.2026 - 20:28Dann hätte er keine Osteoporose, Energiemangel und seit Jahren Untergewicht. Das sollte man schon ernst nehmen.Gabaflair hat geschrieben: 05.06.2026 - 20:19 Ich mein du bist so gut wie du bist... Ja das ein Standardspruch aber ist einfach so.
Das kann soo viele Ursachen haben.
Untergewicht kenn ich auch welche, die sind top gesund aber nehmen halt schlecht zu oder essen zu wenig.
Osteoporose ist klar, da kenn ich mich auch nicht aus.
Warum du dir jetzt gerade den Satz raus suchst verstehe ich nicht ganz. Vielleicht stimmt ja auch nicht alles 100 Prozent, wie gesagt das muss man dann ärztlich abklären. Ich kenne Ihn nicht und eine Diagnose kann ich nicht geben.
Ich wollte damit lediglich sagen dass er auch so ok ist (optisch) und sich damit nicht zu sehr belasten soll.
Ich lese halt manchmal zwischen den Zeilen und versuche dann was positives beizutragen.
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Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Nein ich tracke nicht die Kalorien. Ich hatte das mal versucht mit Rechner, wieviel ich täglich brauche um so und soviel Gewicht zu erreichen. Da müsste ich mich mästen und ich hab nicht das Gefühl dass das gut ist in Anbetracht der Erkrankungen. Zumal ich fast nur Fleisch esse, Bio, und ich könnt mir 90kg halten gar nicht leisten. Muss ja auch nicht sein, arme Tiere.Reisegewohnheit hat geschrieben: 05.06.2026 - 20:00
Hast du das denn schon abklären lassen? Und trackst du deine Kcal?
Du brauchst auch Carbs und Fette. Hast du in den letzten Jahren mal deinen Blutzucker abklären lassen?
Ich esse sehr viel Fett, morgens im Getränk gehts los, auf Speisen mach ich mir oft noch 2-4 dicke Stücke Butter etc.
Esse nur gute Fette bis auf Ausnahmen beim "Sündigen". (Kokosfett, Butter, Olivenöl) Phasenweise Omega 3 Öl.
Carbs, es ist halt eine Oddyssee. Ich hab bis heute noch nicht herausgefunden was ich genau vertrag und was nicht (aus welchem Grund vor allem). Bzw was ich vertrage ist ziemlich klar: Fleisch. Und Fleisch heilt ja sehr viele, die Autoimmunerkrankungen haben wo kein Arzt helfen kann. Aber nebst dass es schwer ist Carnivore durchzuhalten, hatte ich eben die letzten Fettreserven um die Organe auch noch verloren damals und nochmal 4-5kg abgenommen. Ist sicher mal gesund gewesen alte Fette mit gespeicherten Giften loszuwerden.
Es soll möglich sein Carnivore zu zu nehmen. Wie gesagt, bin auch finanziell nicht gut aufgestellt und möcht nur Bio essen was Fleisch angeht.
Es ist auch alles eine psychische Geschichte und Darm und Psyche hängen stark zusammen. Ich hab das so oft erlebt. Carnivore ging psychisch die Sonne auf, noch nie soviel Energie und Klarheit gehabt.
Reis: Wenig ist OK, viel und mein Darm spinnt...
Kartoffeln: Gehen nur selten, schlimmer als Reis
Süßkartoffeln: Halbwegs OK aber eher durchwachsen, besser als normale
Für den Darm geht ne Süßigkeit mit dick Zucker und Fett da schon besser als viel Reis oder Kartoffeln zu essen, nur nach paar Tagen Zucker dreht die Psyche am Rad. Zucker gibts seltens, morgen ein Löffel Honig, das wars.
Mehl: Super ungut bei mir wegen Leaky Gut, soll ja ohnehin für alle eher nachteilig sein.
Viel bleibt da kaum.
Eier vertrage ich leider auch nicht gut, ich hab aber nie geschaut obs das Gelb oder das Eiweiß ist.
Proteinmässig auch super schwer bei mir, bezüglich Shakes meine ich: Whey: geht gar nicht, höchstens 10% zum dazumischen. Soja, Reis etc geht halbwegs, optimal ist was anderes. Da brauch ich auf jeden Fall gute Qualität und kauf da ebenso nur ohne diese künstlichen Süßstoffe, ich hab einmal 3 Riegel in der Not im Supermarkt gekauft, da war der künstliche MIst drin der giftig ist, ich hab danach eine Hölle von 3-4 Stunden im Darm gehabt, ich dacht wirklich das ist pures Gift. Wie andere das vertragen ist mir ein Rätsel.
Versteh das Getue eh nicht, dass Bodybuilder sich das Workout antun, aber beim "Schlucken solls schmecken"... oder wieso die nicht Dattelpulver oder sonstiges in die Shakes machen, und wenns sein muss zucker, allemal besser als die Süßstoffe.
Ehrlichgesagt weiß ich das, ich trau der Industrie eh nicht. Aber ich wollt mir ein Beispiel für meine Logik herbeizaubern *lach
Bei Depressionen nennt man das "Serotininhypthese". Diese ist mittlerweile schon seit einiger Zeit widerlegt.
Schildrüse geklärt: Alles OK, Blutzucker auch OK. Darmflora ungeklärt.
Klär mal bitte Schilddrüse, Blutwerte und Darmflora ab. Ich denke damit könnte man eher was finden.
Ich hab das halt so gesehen vor Jahren dass alle guten Tests selbst bezahlt werden müssen. Unverträglichkeiten, Belastungen, wie das evtl auch mit anderen Faktoren zusammenhängt (Parasiten+Schwermetalle+Borellien etc was es nicht alles noch gibt), Leaky Gut+Brain etc.
Dazu kommt eben auch die gute alte Psyche, Autoimmun kommt meist getriggert durch Trauma, und ich könnt mir vorstellen, bzw wurde das shcon bewiesen, wird ein Trauma geheilt, verschwinden plötzlich teils auch Unverträglichkeiten.
Wieso der Körper das Essen gar nicht richtig verwerten kann in manchen Umständen, wurde mir mal erklärt, und passt zu mir, habe die Erklärung grad nicht mehr parat.
Jedenfalls hab ich privat die Mittel nicht eine Oddyssee von Tests zu machen oder gar Privatärzte zu brauchen für Dinge, mit denen sich Kassenärzte nicht auskennen. Deshalb hab ich da auch früh aufgegeben groß weiter auf Ärzte zu setzen.
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Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Eigentlich wäre es sehr gut, deinem Körper fehlt schlichtweg der Treibstoff. Du baust keine Muskeln auf, weil sie sich selbst auflösen müssen für die Energie und du hast auch keine Fettreserven um Ketonkörper bilden zu können. Das funktioniert mit Normalgewicht auf Erhaltungskalorien oder eben mit Übergewicht, nicht aber wenn du eh schon zu wenig hast. Die Biotiere werden auch quasi genau so gehalten wie ein normales Tier, vielleicht 20cm² mehr Platz, das reicht schon. Da kannst du besser lokal und nicht zwingend Bio kaufen.Dedmolch hat geschrieben: 06.06.2026 - 00:01 Nein ich tracke nicht die Kalorien. Ich hatte das mal versucht mit Rechner, wieviel ich täglich brauche um so und soviel Gewicht zu erreichen. Da müsste ich mich mästen und ich hab nicht das Gefühl dass das gut ist in Anbetracht der Erkrankungen. Zumal ich fast nur Fleisch esse, Bio, und ich könnt mir 90kg halten gar nicht leisten. Muss ja auch nicht sein, arme Tiere.
Olivenöl und Butter sind ganz wunderbar, ich verstehe nicht wieso du das mit Kokosfett in einen Topf wirfst.Dedmolch hat geschrieben: 06.06.2026 - 00:01 Esse nur gute Fette bis auf Ausnahmen beim "Sündigen". (Kokosfett, Butter, Olivenöl) Phasenweise Omega 3 Öl.
Ich lese das auch immer wieder, dass eine Fleischdiät Autoimmunerkrankungen eindämmen soll, wissenschaftlich ist da sehr wenig dran. Was man weiß: Pflanzen enthalten Reizstoffe, die bei dir durch die Schleimhaut passieren können. Fleisch tut dies nicht. Fleisch liefert dir aber nicht alle Nährstoffe, die du brauchst. Es fehlt dir so schlichtweg an Carbs, die du zwingend brauchst, damit deine Muskeln nicht ständig ohne Sprit sich selbst abbauen. Es gibt hier Lösungen außerhalb der pflanzlichen Welt, hast du das mal mit Gels zB probiert? Ein anderes Problem ist, dass du gänzlich ohne pflanzliche Ballasstoffe deine Darmflora völligst durcheinander bringst.Dedmolch hat geschrieben: 06.06.2026 - 00:01 Carbs, es ist halt eine Oddyssee. Ich hab bis heute noch nicht herausgefunden was ich genau vertrag und was nicht (aus welchem Grund vor allem). Bzw was ich vertrage ist ziemlich klar: Fleisch. Und Fleisch heilt ja sehr viele, die Autoimmunerkrankungen haben wo kein Arzt helfen kann. Aber nebst dass es schwer ist Carnivore durchzuhalten, hatte ich eben die letzten Fettreserven um die Organe auch noch verloren damals und nochmal 4-5kg abgenommen. Ist sicher mal gesund gewesen alte Fette mit gespeicherten Giften loszuwerden.
Das ergibt keinen Sinn, sorry. Und ist für eine zielführende Herangehensweise absolutes Gift.Dedmolch hat geschrieben: 06.06.2026 - 00:01 Ehrlichgesagt weiß ich das, ich trau der Industrie eh nicht. Aber ich wollt mir ein Beispiel für meine Logik herbeizaubern *lach
Nun, eine Eigentherapie mit Testosteron wäre ebenfalls nicht günstig (und absolut nicht zielführend). Du brauchst auch nicht eine ellenlange Liste an Tests. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass in deinem Fall mit chronischem Untergewicht, Osteoporose und all den Erscheinungen es von der Kasse übernommen wird. Du musst deinen Darm checken lassen. Mikrobiologische Anomalien kann man mit Kottransplantationen tatsächlich oft schnell und unkompliziert lösen. Das macht nicht der Hausarzt, du musst dich zum Gastroentrologen überweisen lassen, der reicht dann aber auch erstmal.Dedmolch hat geschrieben: 06.06.2026 - 00:01 Jedenfalls hab ich privat die Mittel nicht eine Oddyssee von Tests zu machen oder gar Privatärzte zu brauchen für Dinge, mit denen sich Kassenärzte nicht auskennen. Deshalb hab ich da auch früh aufgegeben groß weiter auf Ärzte zu setzen.
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Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Beides ist richtig. Grundtypus - war im ganzen Familienstammbaum schlank, alle Frauen alle Männer. Keiner hatte jemals Probleme mit Gewicht. Ich könnt auch nie mit einer "kräftigen" Frau, da drückts meine Gene einfach weg, ich denk das ist natürlich aufgrund der eigenen Genetik und Stammbaum.Gabaflair hat geschrieben: 05.06.2026 - 20:19 Wahrscheinlich hast du kein Defizit und hast einfach ein Idealbild in deinem Kopf dass dir das einredet.
Da kann man sich auch gut reinsteigern.
Ich mein du bist so gut wie du bist... Ja das ein Standardspruch aber ist einfach so.
Hock dich mal in ein Cafe und schau was da alles vorbei läuft.![]()
Alle unterschiedlich, groß klein dick dünn fett dürr usw.![]()
Der eine nimmt 3kg zu wenn er nen Kuchen ansieht und hat schon 30 zuviel, beim anderen genau umgekehrt.
Aber ich spüre auch dass es besser geht, grad auch wenn ich die Familie anschaue. Die waren alle schlank, aber nicht so extrem und eben auch nicht mit sovielen Krankheitssymptomen.
Nur zum Verständnis: Ich möchte kein Schwarzenegger werden, ich möcht nur gesundes Gewicht. Klar paar Muskel wenn man dasteht wie ein Streichholz, sind schön. Aber einen Berg möcht ich gar nicht, ich möcht nur dass es mir gut geht und dass ich halbwegs optisch attraktiv sein kann.
Ich bin der dürrste in jedem Fitnessstudio in dem ich bisher war. Stemme gleichzeitig für meine Verhältnisse aber Gewichte wo die Leute teilweise starren. Sehen mich reinlaufen und denken ich zerbreche- dann die Blicke... das ist schon geil teilweise.
Hab ne sehr offensichtliche Krankheit, hab die hier nicht erwähnt und werds auch nicht tun, ist echt unangenehm das Gestarre jedesmal...
Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
@Dedmolch ja hab ich dann schon richtig verstanden.
Es gibt immer jemanden der dürrer ist als du.
Liegt meist viel in den Genen ja.
Und ja es gibt welche die dich so feiern wie du bist, dein größter Kritiker bist eh du.
Nee muss man ja auch nicht alles "veröffentlichen", aber ist doch top dass du trotzdem gehst.
Ich glaube das ich auch kurz hinsehen würde (was auch immer du meinst, behalts für dich) aber gleichzeitig hättest meinen Respekt dass du eben trotzdem dein Ding machst. Und Arschlöcher wirds sowieso immer geben, aber du bist ja jetzt schon Mitte 40, du stehst da drüber auch wenns vielleicht manchmal nervt.
Ich muss jetzt grad an den einen bekannten dünnen Youtuber denken, der so tut als wär er eine Putzkraft und verarscht die ganzen Muskelprotze indem er dann mehr hebt als die. Kennst den?
Es gibt immer jemanden der dürrer ist als du.
Liegt meist viel in den Genen ja.
Und ja es gibt welche die dich so feiern wie du bist, dein größter Kritiker bist eh du.
Nee muss man ja auch nicht alles "veröffentlichen", aber ist doch top dass du trotzdem gehst.
Ich glaube das ich auch kurz hinsehen würde (was auch immer du meinst, behalts für dich) aber gleichzeitig hättest meinen Respekt dass du eben trotzdem dein Ding machst. Und Arschlöcher wirds sowieso immer geben, aber du bist ja jetzt schon Mitte 40, du stehst da drüber auch wenns vielleicht manchmal nervt.
Ich muss jetzt grad an den einen bekannten dünnen Youtuber denken, der so tut als wär er eine Putzkraft und verarscht die ganzen Muskelprotze indem er dann mehr hebt als die. Kennst den?
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Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
AnatoliGabaflair hat geschrieben: 06.06.2026 - 14:48 @Dedmolch ja hab ich dann schon richtig verstanden.
Es gibt immer jemanden der dürrer ist als du.
Liegt meist viel in den Genen ja.
Und ja es gibt welche die dich so feiern wie du bist, dein größter Kritiker bist eh du.
Nee muss man ja auch nicht alles "veröffentlichen", aber ist doch top dass du trotzdem gehst.
Ich glaube das ich auch kurz hinsehen würde (was auch immer du meinst, behalts für dich) aber gleichzeitig hättest meinen Respekt dass du eben trotzdem dein Ding machst. Und Arschlöcher wirds sowieso immer geben, aber du bist ja jetzt schon Mitte 40, du stehst da drüber auch wenns vielleicht manchmal nervt.![]()
Ich muss jetzt grad an den einen bekannten dünnen Youtuber denken, der so tut als wär er eine Putzkraft und verarscht die ganzen Muskelprotze indem er dann mehr hebt als die. Kennst den?![]()
Find den auch geil.
Ich mein eigentlich wollt ich eh nie ins Gym, trieb mich erst die letzten Jahre dorthin als plötzlich unterdrückte Aggros frei wurden. Dreht sich langsam in ne Art von Frieden in so fern, dass ich nicht nur weil ich auf 180 bin ins Studio gehe.
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Re: Wie schnell zerstört man sein "System" mit Testosteron?
Ja das ist mir auch klar, wenn der Körper entweder weniger leicht "ansetzt", "fast burnt" oder aber Nährstoffe nicht korrekt aufnimmt, dass mehr Essen die einzige Lösung wäre. Genau deswegen bin ich am Limit und manchmal wochenlang ausgeschaltet was Training angeht, weil der Körper ne Bremse reinmacht. Die Anfangserfolge waren klasse, aber dann gings schnell dass nicht mehr ging.Reisegewohnheit hat geschrieben: 06.06.2026 - 08:54 Eigentlich wäre es sehr gut, deinem Körper fehlt schlichtweg der Treibstoff. Du baust keine Muskeln auf, weil sie sich selbst auflösen müssen für die Energie und du hast auch keine Fettreserven um Ketonkörper bilden zu können. Das funktioniert mit Normalgewicht auf Erhaltungskalorien oder eben mit Übergewicht, nicht aber wenn du eh schon zu wenig hast. Die Biotiere werden auch quasi genau so gehalten wie ein normales Tier, vielleicht 20cm² mehr Platz, das reicht schon. Da kannst du besser lokal und nicht zwingend Bio kaufen.
Olivenöl und Butter sind ganz wunderbar, ich verstehe nicht wieso du das mit Kokosfett in einen Topf wirfst.
Ich lese das auch immer wieder, dass eine Fleischdiät Autoimmunerkrankungen eindämmen soll, wissenschaftlich ist da sehr wenig dran. Was man weiß: Pflanzen enthalten Reizstoffe, die bei dir durch die Schleimhaut passieren können. Fleisch tut dies nicht. Fleisch liefert dir aber nicht alle Nährstoffe, die du brauchst. Es fehlt dir so schlichtweg an Carbs, die du zwingend brauchst, damit deine Muskeln nicht ständig ohne Sprit sich selbst abbauen. Es gibt hier Lösungen außerhalb der pflanzlichen Welt, hast du das mal mit Gels zB probiert? Ein anderes Problem ist, dass du gänzlich ohne pflanzliche Ballasstoffe deine Darmflora völligst durcheinander bringst.
Das macht nicht der Hausarzt, du musst dich zum Gastroentrologen überweisen lassen, der reicht dann aber auch erstmal.
Kokosfett, weil es zum kochen toll ist, hocherhitzbar ist, schnelle Energie für den Kopf liefert und wohl von den hocherhitzbaren das einzige vertretbare sein soll.
Und was Carnivore angeht und "wissenschaftlich unbewiesen"... ich schau mir halt Berichte und Erfolgsgeschichten an, genauso wie ich den massiven Unterschied merkte als ich Carnivore war, vor allem für die Psyche/Geist. Aber ich sehs auch kritisch, viele entwickeln noch mehr Unverträglichkeiten wenn sie Jahre Carnivore machen und sollten sie dann mal, wieso auch immer, nicht mehr an Fleisch kommen, hätten die ein richtig dickes Problem.
"Gastroentologen" ... noch nie gehört. Danke für den Tip! Mach mich mal schlau!
