Hi,
ich habe bereits mit Amphetaminen Erfahrung.
Vorallem MDMA finde ich sehr gut, habe aber mein Partyleben an den Nagel gehängt und seitdem auch nichtsmehr konsumiert.
Habe in der Jugend ab und zu gekifft und mittlerweile seit 4 Jahren regelmäßiger.
ist in letzter Zeit aber zurückgegangen, irgendwie bockt es mich nichtmehr so sehr. Aufjedenfall habe ich auch Cannabis keine schlechte Erfahrungen gemacht.
Ich bin seit meiner Kindheit depressiv, da ich leider keine schöne Kindheit hatte und das ganze Programm an Kindesmisshandlung hatte.
Deswegen bin ich bis heute immer wieder in psychologischer Behandlung.
Aktuell erlebe ich eine Belastungsdepression.
Ich weiger mich mittlerweile Anti-Depressiva zu nehmen. Ich habe lieber Höhen und Tiefen als immer gleichbleibende Monotonie.
Ich habe noch nie Psychodelika ausprobiert. Aber viele Menschen in meinem Umfeld sind hoch begeistert davon. Auch die Netflix Doku "how to change your mind" zeigt einen Menschen mit Zwangsstörung, der nach dem genuss von Pilzen "geheilt" ist.
Jetzt haben mir Freunde angeboten mich in einem begleitetenden Setting die Erfahrung zu ermöglich.
Eigenltich war ich Feuer und Flamme dafür.
Der Haken: meine Mutter hat Schizophrenie. Und jetzt habe ich erfahren, dass von Psylocobin stark abgeraten wird wenn es in der Familie Schizophrenie oder Neurosen gibt.
Sie hat auch nicht nur ein bisschen oder leichte Schizophrenie, sondern stark ausgeprägt.
Auch wenn ich viel Hoffnung in diesen Trip gelegt habe, bin ich jetzt eigentlich dabei das abzusagen, weil ich keine Lust habe ebenfalls an Schizophrenie zu erkranken.
Was meint ihr dazu? Richtige Entscheidung oder zu vorsichtig?
1. mal Psylocibin? Mutter hat Schizophrenie
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Tischkante2
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1. mal Psylocibin? Mutter hat Schizophrenie
Zuletzt geändert von Tischkante2 am 01.06.2026 - 21:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Sanzaru
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Re: 1. mal Psylocibin? Mutter hat Schizophrenie
Ich kann dir auch nur davon abraten. Psychotische Erkrankungen in der direkten Familie ist so mitunter der einzige Fall, in dem man auf Psychedelika jeglicher Art verzichten soll.
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Tischkante2
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Re: 1. mal Psylocibin? Mutter hat Schizophrenie
ja schade, aber ich glaube dann werde ich es erstmal lassen. Auch wenn es sich, vor allem die Doku von Netflix, so verdammt gut angehört hat. Einmal nehmen und geheilt sein.
Aber dann bleibe ich erstmal fern davon und bleibe bei Amphe, auch wenn das ja auch nicht so gut ist wenn man prädestiniert ist für solche psych. Erkrankungen.
Aber dann bleibe ich erstmal fern davon und bleibe bei Amphe, auch wenn das ja auch nicht so gut ist wenn man prädestiniert ist für solche psych. Erkrankungen.
Re: 1. mal Psylocibin? Mutter hat Schizophrenie
Na ja, einmal nehmen und geheilt sein ist halt auch so eine Sache. Will jetzt nicht ausschließen, dass es Menschen gibt, die bei einer Einnahme eine Heilung von psychisch Problemen erfahren haben. So einfach ist es aber in der Regel nicht. Halluzinogene können sicher im richtigen Set und Setting ein gutes Werkzeug sein. Sie ermöglichen halt tiefe Einblicke in die Psyche und können auch therapeutisch sicher hilfreich sein. Es ist aber auch nicht so, dass man sich einen Trip einwirft und dann zwangsläufig eine Heilung erfährt, kann auch unter den falschen Umständen nach hinten los gehen. Ich würde auch jeden mit akuten psychischen Problemen jenseits einer darin eingebetteten Therapie eher davon abraten, psychedelische Substanzen zu nehmen. Wenn die akute Krise überwunden ist, kann es recht hilfreich sein, wenn man weiß was man tut. Ansonsten kann das auch recht schnell überfordern.Tischkante2 hat geschrieben: 02.06.2026 - 09:19 ja schade, aber ich glaube dann werde ich es erstmal lassen. Auch wenn es sich, vor allem die Doku von Netflix, so verdammt gut angehört hat. Einmal nehmen und geheilt sein.
Aber dann bleibe ich erstmal fern davon und bleibe bei Amphe, auch wenn das ja auch nicht so gut ist wenn man prädestiniert ist für solche psych. Erkrankungen.
Amphetamin ist natürlich was Psychosen/Schizophrenie angeht jetzt auch nicht unbedingt besser, gerade wenn man das öfter nimmt. Es ist natürlich auch nicht so, dass jeder, der so eine Erkrankung in der Familie hat, auch selbst an so was erkrankt, die Wahrscheinlichkeit ist nur höher als bei Menschen, bei denen das nicht der Fall ist.
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Tischkante2
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Re: 1. mal Psylocibin? Mutter hat Schizophrenie
danke für die Antwort.
ich weiß aber, dass ich mein Leben lang mein Päkchen tragen werde. ich denke, ich werde nie in einen Zustand kommen bei dem ich sagen kann "ich bin geheilt".
Ich weiß mittlerweile, dass mich die Schatten der Vergangenheit immer begleiten werden, aber ich lerne damit umzugehen.
Deswegen komplett auf alle Substanzen verzichten möchte ich nicht. Aber ich möchte das Risiko stark minimieren.
Deswegen lass ich erstmal die Finger von allem Psychodelischen.
Jedes zweite Jahr auf einem guten Festival etwas Aufputschendes kann ich mir aber gut vorstellen. Vorallem kenne ich das bereits und habe da keine "Angst" davor.
ich weiß aber, dass ich mein Leben lang mein Päkchen tragen werde. ich denke, ich werde nie in einen Zustand kommen bei dem ich sagen kann "ich bin geheilt".
Ich weiß mittlerweile, dass mich die Schatten der Vergangenheit immer begleiten werden, aber ich lerne damit umzugehen.
Deswegen komplett auf alle Substanzen verzichten möchte ich nicht. Aber ich möchte das Risiko stark minimieren.
Deswegen lass ich erstmal die Finger von allem Psychodelischen.
Jedes zweite Jahr auf einem guten Festival etwas Aufputschendes kann ich mir aber gut vorstellen. Vorallem kenne ich das bereits und habe da keine "Angst" davor.
Re: 1. mal Psylocibin? Mutter hat Schizophrenie
Hi,Tischkante2 hat geschrieben: 02.06.2026 - 14:02 danke für die Antwort.
ich weiß aber, dass ich mein Leben lang mein Päkchen tragen werde. ich denke, ich werde nie in einen Zustand kommen bei dem ich sagen kann "ich bin geheilt".
Ich weiß mittlerweile, dass mich die Schatten der Vergangenheit immer begleiten werden, aber ich lerne damit umzugehen.
Deswegen komplett auf alle Substanzen verzichten möchte ich nicht. Aber ich möchte das Risiko stark minimieren.
Deswegen lass ich erstmal die Finger von allem Psychodelischen.
Jedes zweite Jahr auf einem guten Festival etwas Aufputschendes kann ich mir aber gut vorstellen. Vorallem kenne ich das bereits und habe da keine "Angst" davor.
ich kann Dir auf jeden Fall bestätigen, dass Psychedelika keine wundersamen Heilmittel sind.
Ich habe eine kPTBS (zum Glück keine Psychoseneigung oder in der Familie) und habe lsd und psylocibin genommen.
Auch nicht nur im Party Umfeld, sondern auch reflektiert, mit Vorbereitung und Nachbereitung.
Geheilt bin ich deswegen nicht.
Sei also nicht enttäuscht, Psychedelika sind keine Wundermittel.
Amphetamin Konsum ist bei einer familiären Vorgeschichte mit Psychosen nicht zu unterschätzen.
Die Dopamin Komponente spielt bei der Entwicklung psychotischer Zustände eine große Rolle und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Grüße
Re: 1. mal Psylocibin? Mutter hat Schizophrenie
Ich für meinen Teil kann nur positives über Psychedelika und Schitzophränie berichten!
Psylos und LSD haben mir bisher wirklich megageile Trips beschert...
Und es waren auch schon mal 7gr trockene Psylos dabei
Bin ja selber Schitzo.... Aber Ey is okay für mich, meistens...
Amphetamin habe ich da als eher problematisch empfunden!!!!
Tagelang wach und dann noch Schitzo dazu??? Uiuiui.... DAS würde ich lassen!!!!
Ich kann den Respekt vor Psychedelikas verstehen und finde das auch gut so! ABER EY echt Amphe???
Peace,
P
Psylos und LSD haben mir bisher wirklich megageile Trips beschert...
Und es waren auch schon mal 7gr trockene Psylos dabei
Bin ja selber Schitzo.... Aber Ey is okay für mich, meistens...
Amphetamin habe ich da als eher problematisch empfunden!!!!
Tagelang wach und dann noch Schitzo dazu??? Uiuiui.... DAS würde ich lassen!!!!
Ich kann den Respekt vor Psychedelikas verstehen und finde das auch gut so! ABER EY echt Amphe???
Peace,
P

