Wie kommt es zu Kristallinem Keta (needles)

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Sanzaru
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Re: Wie kommt es zu Kristallinem Keta (needles)

Beitrag von Sanzaru »

Das kann ich dir leider auch nicht sagen. Das Esketamin ist allerdings tatsächlich S-Ketamin. Das weiss ich, weil die Dosierung verändert werden muss und Patienten bei fehlender Dosiskorrektur schon Halluzinationen hatten :)

Yelihna
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Re: Wie kommt es zu Kristallinem Keta (needles)

Beitrag von Yelihna »

Also - in der Medizin verwendet man - zumindest bei Menschen - fast nur noch das Esketamin, also das S-Enantiomer.
Das soll mehr von den (in der Medizin) erwünschten Wirkungen (Analgesie!!!! (OHNE Atemdepression, wie sie die Opioide nunmal leider verursachen), ggf auch Narkose) haben und weniger (manche sagen keine - das würde ich nach meinen Selbstversuchen aber negieren :yo: ) von den "unerwünschten" Nebenwirkungen wie Dissoziationen und insbesondere albtraumhafte Halluzinationen. Trotzdem gibt man in der Medizin standardmäßig ein Benzo - in der Regel Midazolam (wegen der anterograden Amnesie - die Leute wissen hinterher nicht mehr, wie es ihnen auf Esketamin ging)- dazu.

Ich selber habe nur das Esketamin aus den Ampullen probiert (nur i.v.) und fand die Wirkung so beängstigend, dass ich ehrlich gesagt gar nicht wissen will, was für extreme Hallus das R-Enantiomer (und damit auch das Racemat) verursachen würde.

Ich bin allerdings eher Sedativa-affin und habe gar keine Erfahrung mit anderen Dissoziativa oder Psychedelischen Substanzen.

Für mich ist (Es)ketamin nichts.

Ich könnte mir vorstellen, dass zu "Rauschzwecken" das R-Enantiomer sogar das "gewollte" ist.

Soweit zu dem, was ich über die Substanz im Studium und in der klinischen Praxis als (nicht mehr praktizierende) Anästhesistin und Notärztin gelernt habe.

Insbesondere in der Notfallmedizin ist Esketamin ein unverzichtbares Medikament, da es die Einleitung einer Narkose ohne extreme Blutdruckabfälle - wie sie bei allen anderen Einleitungsmedikamenten an der Tagesordnung sind - ermöglicht.
Außerdem ermöglicht es eine Analgesie, also Schmerzreduktion, ohne, dass man Gefahr läuft, dass der Patient aufhört zu atmen,

Trotzdem kann (und wird) bei sehr hohen Dosierungen (bei Patienten, die die Substanz nicht gewöhnt sind, ca 1,5 mg/kg) die Atmung aussetzen und eine Narkose ohne Schutzreflexe (und damit der Tod) eingeleitet.

Deshalb - bitte Vorsicht bei Ketamin, insbesondere bei dem reinen aus den Klinik Ampullen.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen 😉
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