Sturzflug hat geschrieben: 07.07.2024 - 08:08Also mein Verständnis ist eigentlich auch so, und ich wüsste jetzt nicht, warum man erst von einer Atemdepression reden sollte, wenn sie so weit geht, dass man ohne medizinisches Eingreifen stirbt.Nokatar hat geschrieben: 07.07.2024 - 01:47 Vor allem, denke auch das war der Grund, sehr wichtige Korrektur, muss gestehen, bin einfach aufgrund meiner Erfahrungen von verschiedenen Graden an Atem-Einschränkungen, natürlich besonders bei Opioiden, aber eben auch bei anderen Substanzklassen davon ausgegangen, dass man aufgrund der "-depression" im Wort, wie im lateinischen Ursprung die "Unterdrückung" auf einem "Spektrum" einstufen kann.![]()
Das sagt der Pschyrembel dazu:
Atemdepression: Verminderung der Atemtätigkeit (Atemfrequenz und Atemtiefe) durch gestörte Atemregulation mit mangelhafter Belüftung der Lunge und möglicher Hyperkapnie und Hypoxie als Folgen. Eine Atemdepression kann zum Atemstillstand führen und erfordert in diesem Falle eine sofortige Reanimation. https://www.pschyrembel.de/Atemdepression/T00QB
Ja, habe mir das auch immer so gedacht. Der Definition hier zufolge, ist es aber ja scheinbar doch nicht nur der lebensbedrohliche Zustand, da es (zumindest auf der Seite) ja auch als "Verminderung" definiert ist, die lebensbedrohlich sein kann.
Aber ist ja im Endeffekt egal, wie man es auslegt, klar sollte sein, dass man immer bezüglich der Atmung aufpassen sollte, auch wenn man nicht unbedingt hilflos, bewusstlos eine Asphyxie erleidet, denn da ist es ja das kleinste Problem, ob Person A das erst als "Atemdepression" versteht, während Person B schon bei verminderter Atemfrequenz davon spricht.
Wie gesagt, mein Fehler, falls ich hier irgendetwas Falsches geschrieben habe.

