Wir habt ihr es geschafft euch von eurer Lieblingssubstanz zu trennen?
Wir habt ihr es geschafft euch von eurer Lieblingssubstanz zu trennen?
Oder kennt ihr Methoden die helfen können sich komplett von einer Substanz zu lösen ?
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Space Lord
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Re: Wir habt ihr es geschafft euch von eurer Lieblingssubstanz zu trennen?
Bei mir war's "nur" Alkohol.Gitano98 hat geschrieben: 05.07.2026 - 16:03 Oder kennt ihr Methoden die helfen können sich komplett von einer Substanz zu lösen ?
Es hat aufgehört als ich begriffen habe, dass ich eigenverantwortlich handle.
Ich bin derjenige der das Zeug kauft, die Flasche öffnet und an den Mund ansetzt und schluckt. Nicht meine Kindheit, mein Trauma oder mein Umfeld, ich bin es selbst. Drum kann mir das auch kein Partner oder Therapeut abnehmen.
Das Gute daran ist, dass ich es dann auch selbst beendet kann, ganz unabhängig von meinem Umfeld oder den Umständen.
Einfach ist es aber trotzdem nicht.
Das erste was ich übrigens zurück bekommen habe war mein Selbstwertgefühl weil ich nicht mehr permanent gegen meine eigenen Überzeugungen gehandelt habe. Und das ist unbezahlbar.
Das schlimmste war eigentlich das Selbstmitleid, es bringt einen dazu nichts zu ändern und die Fehler niemals bei sich sondern Immer bei anderen zu suchen und ist das Gegenteil von Eigenverantwortung.
Beim Alkohol hat man es zusätzlich noch mit einer Gesellschaft zu tun, die von Alkohol geradezu besessen ist und das Zeug ist überall, sogar an der Kasse im Supermarkt.
Aber irgendwie hat mich das erst Recht angespornt und regelrecht wütend auf diese eklige Droge gemacht.
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Re: Wir habt ihr es geschafft euch von eurer Lieblingssubstanz zu trennen?
nix mehr kaufen
nicht mehr mit den leuten chillen, die es nicht begreifen
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Medifresser
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Re: Wir habt ihr es geschafft euch von eurer Lieblingssubstanz zu trennen?
War zwar früher sehr viele Jahre von Alk abhängig aber da fiel es mir am Ende so leicht aufzuhören wie noch bei keiner anderen Substanz. Hab darauf so ein Ekel entwickelt das ich inzwischen schon seit fast 10 Jahren kein Verlangen mehr habe und deswegen nie trinke.
Ich wünschte bei manch anderen Sachen würde es mir genauso leicht fallen. Kratom zwar auch Ekel drauf und wenn ich davon runter bin wirds wohl ähnlich ablaufen aber erstmal der Entzug davon.. nicht so geil.
Alk habe ich auch aus psychischen Gründen getrunken z.B Ängste mindern aber auch weil ich die Wirkung früher gern mochte. Geht mir mit anderen Sachen aber eigentlich genauso und ich weiß nicht warum ich mich damit so schwer tue
@Space Lord Das andere Alk so feiern oder es nicht als Droge ansehen, turnt mich auch total ab. Finde diese Mentalität auch schrecklich bei den Leuten.
Finde deine Aussage mit dem selbst bestimmen und die Schuld bei anderen suchen sehr löblich! Tolle Einstellung von der man sich ne Scheibe abschneiden kann.
Finde es sogar so gut das ich mir das kopiere um es im Entzug immer wieder zu lesen falls ich denke ich halte den Zustand nicht mehr aus
Ich wünschte bei manch anderen Sachen würde es mir genauso leicht fallen. Kratom zwar auch Ekel drauf und wenn ich davon runter bin wirds wohl ähnlich ablaufen aber erstmal der Entzug davon.. nicht so geil.
Alk habe ich auch aus psychischen Gründen getrunken z.B Ängste mindern aber auch weil ich die Wirkung früher gern mochte. Geht mir mit anderen Sachen aber eigentlich genauso und ich weiß nicht warum ich mich damit so schwer tue
@Space Lord Das andere Alk so feiern oder es nicht als Droge ansehen, turnt mich auch total ab. Finde diese Mentalität auch schrecklich bei den Leuten.
Finde deine Aussage mit dem selbst bestimmen und die Schuld bei anderen suchen sehr löblich! Tolle Einstellung von der man sich ne Scheibe abschneiden kann.
Finde es sogar so gut das ich mir das kopiere um es im Entzug immer wieder zu lesen falls ich denke ich halte den Zustand nicht mehr aus
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Space Lord
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Re: Wir habt ihr es geschafft euch von eurer Lieblingssubstanz zu trennen?
Oha, da ehrt mich aber sehr.Medifresser hat geschrieben: 05.07.2026 - 18:08
Finde es sogar so gut das ich mir das kopiere um es im Entzug immer wieder zu lesen falls ich denke ich halte den Zustand nicht mehr aus![]()
Ja, man neigt dazu, die Ursache überall zu suchen, nur nicht zwischen den eigenen Ohren.
Das schlimmste was ich damals gedacht habe und wofür ich mich ausnahmsweise auch schäme und wofür ich mich auch mehrmals entschuldigt habe war folgender Gedanke:
"Meine Frau ist selbst schuld wenn ich so viel trinke, schließlich ist sie ja so böse zu mir "
Dieser Gedanke ist auf vielschichtige Weise absolut daneben.
Erstens ist da sehr viel Selbstmitleid. Ich kann also gar nichts dafür, die Schuld hat jemand anderer.
Dann ist natürlich die Frage, in welchem Universum es ein Naturgesetz gibt das vorschreibt zu trinken, wenn man Eheprobleme hat.
Und natürlich ist das einfach nur eine billige Schuldumkehr, meine Frau hat sich einfach gewehrt gegen meine Unausstehlichkeit.
Wir haben viel über so was gesprochen und sie hätte mich verlassen wenn ich weiter getrunken hätte. Und das zu Recht. Letzten Montag hätten wir übrigens unser 30 Jähriges Jubiläum gehabt, wenn wir es nicht beide gleichzeitig vergessen hätten
Ich war nie körperlich abhängig, konnte immer Pause machen, hab nur nach Feierabend getrunken, fast immer nur Bier und hätte trotzdem beinahe alles ruiniert. Das Problem war, daß ich Alkohol benutz habe um meine Emotionen zu regulieren und je länger ich das getan habe, desto weniger konnte ich es. Hab 36 Jahre lang zu viel getrunken.
Das schlimme am Alkohol ist eigentlich gar nicht so sehr was er mit dem Körper anrichtet, sondern mit der Psyche. Und das passiert sehr lange bevor der Körper schlapp macht oder man Entzugserscheinungen bekommt. Am Ende hatte ich eine fette Depression von dem Scheiß.
Und wie dünnhäutig ich war hab ich hier im Forum ja ausgiebig dokumentiert....
