Moin ihr lieben,
Keine Ahnung wie ich am besten anfangen soll..
Ich hab mittlerweile seit 5-6 Jahren Panikattacken bei denen mein kompletter Körper taub wir und sich alles dreht, mein Bild kommt verzögert im kopf an ist echt schwer zu beschreiben.
Die Taubheit hauptsächlich im Gesicht und in den beiden armen bleibt dauerhaft aber variiert in der Intensität also oft auch der ganze körper dazu kommt ein heftiger Schwindel.
Zusätzlich habe ich beim einschlafen also immer genau am Übergang zum Schlaf heftige körperliche Zuckungen, und ich mein nicht ein bisschen sondern wie wenn ein Blitz einschlägt.
Oder ich hör kurz auf zu atmen und werde dadurch wieder wach.
Fing alles vor 5-6 Jahren an nachdem ich mirtazapin abgesetzt habe und ne echt schwere zeit im leben hatte hab zu der zeit viel tilidin konsumiert.
Mittlerweile bin ich sauber aber nehme seit einigen Jahren wieder mirtazapin.
Hat jemand irgendwas ähnliches erlebt?
Heftige Panikattacken und Taubheit und Zuckungen
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Knallergeballer
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Re: Heftige Panikattacken und Taubheit und Zuckungen
Hast du das jetzt wirklich so viele Jahre lang ertragen?
Bist du in Behandlung und wird das Mirtazapin unter ärztlicher Behandlung verordnet?
Du solltest das ganz dringend und schnellst möglich mit einem Neurologen abklären! Dein Hausarzt kann dir sicher sagen, an wen du dich da am besten wenden kannst.
Ein Drogenforum wird dir da leider nicht wirklich weiter helfen.
Ich hoffe, dass du geeignete Hilfe findest und wünsche dir eine gute Besserung!
Bist du in Behandlung und wird das Mirtazapin unter ärztlicher Behandlung verordnet?
Du solltest das ganz dringend und schnellst möglich mit einem Neurologen abklären! Dein Hausarzt kann dir sicher sagen, an wen du dich da am besten wenden kannst.
Ein Drogenforum wird dir da leider nicht wirklich weiter helfen.
Ich hoffe, dass du geeignete Hilfe findest und wünsche dir eine gute Besserung!
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quotidien
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Re: Heftige Panikattacken und Taubheit und Zuckungen
Hi, ich hab zwar nie Mirtazapin genommen aber von Substanzen getriggerte Panikattacken, oder Panikattacken allgemein, kenne ich. Inwiefern das jetzt bei dir mit Medikamenten/dem Absetzen von Medikamenten zusammenhängt, kann ich nicht beurteilen.
Ich hab früher viel getrunken und war dann aber trocken und hatte schon Probleme mit Angst allgemein. Dann habe ich aber mal eine Nacht Kokain sehr hoch dosiert und hatte dann sowas wie eine Panikattacke aber sehr still. Ich glaube es hat damals keiner so richtig mitbekommen, ich in dem Moment auch nicht. Erst jetzt im Nachhinein weiß ich, dass das keine typische Reaktion war.
Das hat mein Vertrauen in meine Bewältigungsmechanismen zerstört. Danach lief diese Kette, die zu Panikattacken führt, viel schneller an und viel selbstverständlicher ab. Mit Symptomen die deinen sehr ähneln. Dieses Taubheitsgefühl hab ich übrigens auch. Das fängt bei mir in den Fingern an und im Gesicht. Ich hab wenn es schlimm ist auch diese "Lags" wo alles langsam ist und so Tunnelblick fast schon, manchmal sowas wie déjà-vu. Schwindel kann von zu flachem Atmen kommen, das fällt einem in so Momenten aber oft nicht mal auf.
Ich kann jedem mit Panikattacken nur ans Herz legen, Therapie zu machen. Das Gehirn verändert sich durch Panikattacken, vor allem wenn du die regelmäßig hast. Oft wird man dann "offener" für Panik und zusätzlich ängstlich weil man den Ablauf und Kontrollverlust schon kennt und fürchtet.
Weil das mit Therapie ja leider oft lange dauert, würde ich an deiner Stelle auch nachlesen, was Panikattacken sind, und was man da machen kann. Panikattacken sind eigentlich eine biologisch sehr nachvollziehbare Reaktion, dummerweise in unserem Alltag oft unpassend. Als ich verstanden habe, was Panikattacken sind, war ich aber weitaus verständnisvoller mit mir selbst. Das nimmt Druck raus und macht offen für verschiedene Techniken weil man die auch nicht als Gelaber abtut. (So war das jedenfalls früher immer bei mir)
Zuckungen beim Einschlafen können meines Wissens nach passieren wenn dein Körper zu schnell runterfährt. Das haben viele Leute, wenn es dich sehr stört und du das Gefühl hast dass da was nicht stimmt würde ich es aber mal zumindest (mit Nachdruck) beim Hausarzt ansprechen. Der kann dich dann weiterleiten.
Ich hoffe das war nicht redundant, wenn du dich bereits mit Panikattacken beschäftigt haben solltest. Ich wünsche dir, dass du passende Techniken lernst um damit umzugehen.
Wenn ich Panikattacken bekomme hilft mir körperliche Aktivität, vor allem rennen. Dann suggerierst du deinem Körper, dass du vor der Bedrohung wegrennst. Auch Arme ausschütteln, Strecken dass du deinen Brustkorb freibekommst und tiefer atmest, kaltes Wasser auf die Handgelenke, Thymusklopfen, Atemübungen,... es gibt so viel was man machen kann und sehr viele Übungen zur Selbsthilfe online.
Hier gibts auch einen Panikattacken Thread:
viewtopic.php?p=938723#p938723
Ich hab früher viel getrunken und war dann aber trocken und hatte schon Probleme mit Angst allgemein. Dann habe ich aber mal eine Nacht Kokain sehr hoch dosiert und hatte dann sowas wie eine Panikattacke aber sehr still. Ich glaube es hat damals keiner so richtig mitbekommen, ich in dem Moment auch nicht. Erst jetzt im Nachhinein weiß ich, dass das keine typische Reaktion war.
Das hat mein Vertrauen in meine Bewältigungsmechanismen zerstört. Danach lief diese Kette, die zu Panikattacken führt, viel schneller an und viel selbstverständlicher ab. Mit Symptomen die deinen sehr ähneln. Dieses Taubheitsgefühl hab ich übrigens auch. Das fängt bei mir in den Fingern an und im Gesicht. Ich hab wenn es schlimm ist auch diese "Lags" wo alles langsam ist und so Tunnelblick fast schon, manchmal sowas wie déjà-vu. Schwindel kann von zu flachem Atmen kommen, das fällt einem in so Momenten aber oft nicht mal auf.
Ich kann jedem mit Panikattacken nur ans Herz legen, Therapie zu machen. Das Gehirn verändert sich durch Panikattacken, vor allem wenn du die regelmäßig hast. Oft wird man dann "offener" für Panik und zusätzlich ängstlich weil man den Ablauf und Kontrollverlust schon kennt und fürchtet.
Weil das mit Therapie ja leider oft lange dauert, würde ich an deiner Stelle auch nachlesen, was Panikattacken sind, und was man da machen kann. Panikattacken sind eigentlich eine biologisch sehr nachvollziehbare Reaktion, dummerweise in unserem Alltag oft unpassend. Als ich verstanden habe, was Panikattacken sind, war ich aber weitaus verständnisvoller mit mir selbst. Das nimmt Druck raus und macht offen für verschiedene Techniken weil man die auch nicht als Gelaber abtut. (So war das jedenfalls früher immer bei mir)
Zuckungen beim Einschlafen können meines Wissens nach passieren wenn dein Körper zu schnell runterfährt. Das haben viele Leute, wenn es dich sehr stört und du das Gefühl hast dass da was nicht stimmt würde ich es aber mal zumindest (mit Nachdruck) beim Hausarzt ansprechen. Der kann dich dann weiterleiten.
Ich hoffe das war nicht redundant, wenn du dich bereits mit Panikattacken beschäftigt haben solltest. Ich wünsche dir, dass du passende Techniken lernst um damit umzugehen.
Wenn ich Panikattacken bekomme hilft mir körperliche Aktivität, vor allem rennen. Dann suggerierst du deinem Körper, dass du vor der Bedrohung wegrennst. Auch Arme ausschütteln, Strecken dass du deinen Brustkorb freibekommst und tiefer atmest, kaltes Wasser auf die Handgelenke, Thymusklopfen, Atemübungen,... es gibt so viel was man machen kann und sehr viele Übungen zur Selbsthilfe online.
Hier gibts auch einen Panikattacken Thread:
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BinIchSafe
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Re: Heftige Panikattacken und Taubheit und Zuckungen
Kann passieren, dass die Kenntnis und Furcht vor Panikattacken rückkoppelt und die Panik induziert oder verstärkt, kann aber auch sein, dass man irgendwann mit den Mechanismen dahinter vertraut ist und lernt gegenzusteuern.Ich kann jedem mit Panikattacken nur ans Herz legen, Therapie zu machen. Das Gehirn verändert sich durch Panikattacken, vor allem wenn du die regelmäßig hast. Oft wird man dann "offener" für Panik und zusätzlich ängstlich weil man den Ablauf und Kontrollverlust schon kennt und fürchtet
Ist quasi wie mit psychisch bedingten Errektionsstörungen...
An OP: Termin beim Therapeuten & Neurologen vereinbaren. Kann psychosomatisch bedingt sein, aber eben auch physiologische Ursprünge haben.
Zuletzt geändert von BinIchSafe am 27.07.2026 - 14:29, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Heftige Panikattacken und Taubheit und Zuckungen
Ganz ehrlich, hier wird von ziemlich heftigen neurologischem Störungen berichtet.
Bisschen Therapie oder sonstige Tipps sind zwar gut gemeint, aber hier sollte ganz dringend ein Neurologe ran.
Ich hab leider auch meine Erfahrungen mit Panikattacken, aber das ist ein sehr individuelles Thema und kann viele Ursachen haben und muss auch sehr individuell behandelt werden.
Bisschen Therapie oder sonstige Tipps sind zwar gut gemeint, aber hier sollte ganz dringend ein Neurologe ran.
Ich hab leider auch meine Erfahrungen mit Panikattacken, aber das ist ein sehr individuelles Thema und kann viele Ursachen haben und muss auch sehr individuell behandelt werden.
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BinIchSafe
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Re: Heftige Panikattacken und Taubheit und Zuckungen
Reicht das schon, um eine Einstufung als Dringlichkeitsfall zu erhalten? Bei uns wartet man 6 Monate auf einen Termin beim Neurologen.
Könnte auch MS sein, da reagiert das Nervensystem auf Panik deutlich intensiver und eine sofortige Therapie müsste angesetzt werden.
An sich klingt das aber wie eine chronifizierte Form von Absetzsymptomen des Mirtazapins gepaart mit einer schweren Lebenskrise und eben klassischen Symptomen der Panikattacken. Die Nerven sind im Dauerfeuermodus, das erklärt auch die Brainzaps beim Schlafengehen.
Sollte man natürlich neurologisch abklären, aber ich würde auf Psychosomatik tippen. Also wie gesagt - am besten direkt zwei Termine buchen, einmal beim Neurologen und einmal direkt in einer Praxis für Psychosomatik, hat man zwei Fliegen mit einer Klappe und wartet im Anschluss nicht lange.
Könnte auch MS sein, da reagiert das Nervensystem auf Panik deutlich intensiver und eine sofortige Therapie müsste angesetzt werden.
An sich klingt das aber wie eine chronifizierte Form von Absetzsymptomen des Mirtazapins gepaart mit einer schweren Lebenskrise und eben klassischen Symptomen der Panikattacken. Die Nerven sind im Dauerfeuermodus, das erklärt auch die Brainzaps beim Schlafengehen.
Sollte man natürlich neurologisch abklären, aber ich würde auf Psychosomatik tippen. Also wie gesagt - am besten direkt zwei Termine buchen, einmal beim Neurologen und einmal direkt in einer Praxis für Psychosomatik, hat man zwei Fliegen mit einer Klappe und wartet im Anschluss nicht lange.
Re: Heftige Panikattacken und Taubheit und Zuckungen
Das vor dem Einschlafen klingt ein bisschen nach Symptomen einer Neuropathie. Jedenfalls ist das sehr sicher ein neurologisches ernsteres Problem und nicht eine reine Panikattacke. Also ich bin kein Arzt, aber diese Diagnosen kann man kaum mit einer Panikattacke alleine erklären.Knallergeballer hat geschrieben: 27.07.2026 - 11:28 Moin ihr lieben,
Keine Ahnung wie ich am besten anfangen soll..
Ich hab mittlerweile seit 5-6 Jahren Panikattacken bei denen mein kompletter Körper taub wir und sich alles dreht, mein Bild kommt verzögert im kopf an ist echt schwer zu beschreiben.
Die Taubheit hauptsächlich im Gesicht und in den beiden armen bleibt dauerhaft aber variiert in der Intensität also oft auch der ganze körper dazu kommt ein heftiger Schwindel.
Zusätzlich habe ich beim einschlafen also immer genau am Übergang zum Schlaf heftige körperliche Zuckungen, und ich mein nicht ein bisschen sondern wie wenn ein Blitz einschlägt.
Oder ich hör kurz auf zu atmen und werde dadurch wieder wach.
Fing alles vor 5-6 Jahren an nachdem ich mirtazapin abgesetzt habe und ne echt schwere zeit im leben hatte hab zu der zeit viel tilidin konsumiert.
Mittlerweile bin ich sauber aber nehme seit einigen Jahren wieder mirtazapin.
Hat jemand irgendwas ähnliches erlebt?
Wie lange geht dies vor dem Einschlafen? Es gibt ja das Phänomen welches viele Leute kennen wo man kurz vor dem Einschlafen das Gefühl hat zu fallen und dann erschreckt, aufzuckt und aufwacht. Aber ich glaube das ist was ganz anderes bei dir.
Das wird kaum eine reine Panikattacke sein. Epilepsie und Neuropathie sind die Dinge die mir dazu einfallen, aber ich weiss auch nicht
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Re: Heftige Panikattacken und Taubheit und Zuckungen
Eine Neuropathie wäre aber nicht nur in Verbindung mit Panik vorhanden. Die beschriebene Symptomatik passt nicht zum Krankheitsbild einer klassischen Neuropathie. Auch eine Epilepsie zeigt sich vollkommen anders.