Wie war das Leben vor dem 11.09.2001 & was hat sich verändert?
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corateralschaden
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Re: Wie war das Leben vor dem 11.09.2001 & was hat sich verändert?
Süß wie ihr vom Hundertsten ins Tausendse kommt @Space Lord . Ich mag das richtig gerne @Knut .
Re: Wie war das Leben vor dem 11.09.2001 & was hat sich verändert?
Mit dem Offtopic ist es wie mit den Früchten aus Nachbars Garten
@Space Lord danke dir
@Space Lord danke dir
Re: Wie war das Leben vor dem 11.09.2001 & was hat sich verändert?
Vorher mittel, nun sehr bescheiden. Kein kausaler Zusammenhang mit 9/11. Es traf die Falschen.
Aber unverändert: der demokratische Westen sucht sich einen Gegner raus und räumt da "zu Gunsten" der Demokratie auf. Und das ist eine Anspielung auf Russland. Warum sind die Franzosen in Mali? Ein Buchstabe mit drei Ziffern.
Ich war 12 an 9/11. Das beeinträchtigte mich nicht. Tut es heute auch nicht, weil ich Gräuel auf der ganzen Weltkarte sehe und 3000 Tote hier nicht mehr sind als zehntausende Menschen, die gerade gefoltert werden und dann langsam aufgehangen werden, wenn sie "Glück" haben. Menschen, bei denen auch die deutsche Regierung vollkommen versagt hat.
Ja, nach Rucksäcken oder Leuten, die gewisse Sachen tragen oder zu gewissen Ethnien gehören, schaue ich. Diesen Scan führe ich aber bei allen durch. Ich setze mich in der Bahn aber gern mit in die Doppelbank, wenn Militärjacke, dunkler Bart und Polsterjacke. Die Lage "abzuchecken" tu ich ebenfalls an jedem Bahnsteig, ob da ein biodeutscher Alkoholiker mich auf Reisen schicken könnte.
Ja Nummer 2 zum Absatzbeginn: es gibt Vorurteile. Die habe ich aber auch gegen genügend "Biodeutsche".
Man fühlt sich manchmal etwas unsicher. Neben mir gehen Remmos auf eine Privatschule. 1a erzogen, machen im Bus sofort Platz, wenn wer mit Rollator kommt etc.. Auch ich habe bezüglich des Islams - um den es unterschwellig wohl geht - meine Sorgen. Wahrscheinlich sind mehr Menschen nach der Flutkatastrophe durch Suizid gestorben als durch Terror in Deutschland in 5 Jahren.
Aber unverändert: der demokratische Westen sucht sich einen Gegner raus und räumt da "zu Gunsten" der Demokratie auf. Und das ist eine Anspielung auf Russland. Warum sind die Franzosen in Mali? Ein Buchstabe mit drei Ziffern.
Ich war 12 an 9/11. Das beeinträchtigte mich nicht. Tut es heute auch nicht, weil ich Gräuel auf der ganzen Weltkarte sehe und 3000 Tote hier nicht mehr sind als zehntausende Menschen, die gerade gefoltert werden und dann langsam aufgehangen werden, wenn sie "Glück" haben. Menschen, bei denen auch die deutsche Regierung vollkommen versagt hat.
Ja, nach Rucksäcken oder Leuten, die gewisse Sachen tragen oder zu gewissen Ethnien gehören, schaue ich. Diesen Scan führe ich aber bei allen durch. Ich setze mich in der Bahn aber gern mit in die Doppelbank, wenn Militärjacke, dunkler Bart und Polsterjacke. Die Lage "abzuchecken" tu ich ebenfalls an jedem Bahnsteig, ob da ein biodeutscher Alkoholiker mich auf Reisen schicken könnte.
Ja Nummer 2 zum Absatzbeginn: es gibt Vorurteile. Die habe ich aber auch gegen genügend "Biodeutsche".
Man fühlt sich manchmal etwas unsicher. Neben mir gehen Remmos auf eine Privatschule. 1a erzogen, machen im Bus sofort Platz, wenn wer mit Rollator kommt etc.. Auch ich habe bezüglich des Islams - um den es unterschwellig wohl geht - meine Sorgen. Wahrscheinlich sind mehr Menschen nach der Flutkatastrophe durch Suizid gestorben als durch Terror in Deutschland in 5 Jahren.
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H.H.Bliss
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Re: Wie war das Leben vor dem 11.09.2001 & was hat sich verändert?
DAS ist für mich ein entscheidender Punkt, den es zu verstehen gilt, wenn man 9/11 korrekt einordnen möchte.Falconer hat geschrieben: 05.01.2023 - 21:38
Nach dem kalten Krieg herrschte eine kurze Phase des "Sieges" (etwa 10 Jahre). Das: "Böse" hatte verloren...
Zu Zeiten des Kalten Krieges gab es zwei Lager, die sich nicht bloß militärisch sondern auch in puncto Weltanschauung und Wohlergehen der Bürger gegenüber standen.
Niemand wollte ethisch unterlegen sein oder offensichtlich das Lebensglück der Menschen im Einflussgebiet des jeweiligen Systems unterhalb des Niveaus der anderen Seite wissen.
Das hat die Macht in gewisser Weise in Schach gehalten.
Seit das weggefallen ist, muss sich niemand mehr Sorgen machen, ob die Bürger eventuell auswandern, um vom besseren System auf der anderen Seite zu profitieren.
Es ist überall gleich beschissen!
Das ist, stark reduziert, die Essenz des Falles der Mauer.
Nun fehlt aber ein Feind, der rechtfertigt dass enorme Summen in den Militärapparat fließen.
Also bedient man sich der alten Technik der False Flag Aktionen, die bereits in den 70ern des vergangenen Jahrhunderts zB in Italien begonnen und für die Initiatoren herrliche Ergebnisse geliefert haben.
Natürlich ist mir all dies nicht innerhalb einer Sekunde bewusst geworden, aber ich kam von der Schule (11. Klasse) heim, habe TV angemacht, die Bilder gesehen und mir war klar dass sich die Weltlage gerade bedeutend gedreht hatte.
Einer der Tage bzw Momente meines Lebens, die ich bis heute glasklar erinnere.
Furchtbar.
Re: Wie war das Leben vor dem 11.09.2001 & was hat sich verändert?
Die "kurze Zeit des Sieges" war ja nur eine zwingende Folge des kalten Krieges. Weil die Argumentation immer lautete "Der Ostblock mit seiner Ideologie steht einer freien, friedlichen Welt im Wege. Sollte sich der Ostblock jemals auflösen, lösen sich mit ihm auch die großen Probleme der Menschheit auf."
Diese Sichtweise hat ja zum Beispiel die seriöse Wissenschaft geprägt, legendär ist Francis Fukuyamas Aufsatz (und spätere Monographie) "Das Ende der Geschichte."
Man war der festen Überzeugung, dass es das jetzt war. Ende, Aus, ab jetzt nur noch Regenbogentanz und alle werden immer glücklicher, reicher und friedlicher.
Und das war natürlich auch ein Narrativ, das die Politik liebend gern geglaubt hat, weil man natürlich sagen konnte "seht her, Versprechen eingelöst, wir haben's euch doch gesagt, wählt uns gerne wieder!"
Darum hat 9/11 die Welt ja auch so unvorbereitet getroffen. Die Geheimdienste wussten Bescheid, die politischen Analysten wussten Bescheid: aber es wollte halt keiner hören, weil keiner wollte, dass die endlose Party, die man gefeiert hat, von irgendwas gestört würde. Das war im Endeffekt das Gleiche wie vor dem arabischen Frühling: auch da waren sich die Analysten und Experten über die Folgen weitgehend einig, aber eine Etage höher wollte halt niemand zuhören, weil die Erzählung vom aufgeklärten Erdenbürger, der nix anderes will als Demokratie und Wohlstand, viel besser zu der Art Politik passte, die man zu dieser Zeit gemacht hat (Abrüstung und Entwicklungshilfe).
9/11 war einfach der Moment, in dem selbst dem krassesten Realitätsverweigerer klarwerden musste, dass Demokratie und Marktwirtschaft keine zwingenden Ergebnisse sind, die aufgrund der Natur des Menschen das Ende seiner soziokulturellen Evolution darstellen.
Was niemanden davon abgehalten hat, es trotzdem weiter mit den Mitteln von Demokratie und Marktwirtschaft zu versuchen, man hatte halt nix anderes zur Hand, weil man ja eben schön ungestört feiern wollte - Afghanistan war nicht grundlos so ein krasses Desaster.
Die Multipolare Weltordnung war geboren und die vermeintlich objektive Überlegenheit westlicher Organisationsstrukturen entlarvt.
Diese Sichtweise hat ja zum Beispiel die seriöse Wissenschaft geprägt, legendär ist Francis Fukuyamas Aufsatz (und spätere Monographie) "Das Ende der Geschichte."
Man war der festen Überzeugung, dass es das jetzt war. Ende, Aus, ab jetzt nur noch Regenbogentanz und alle werden immer glücklicher, reicher und friedlicher.
Und das war natürlich auch ein Narrativ, das die Politik liebend gern geglaubt hat, weil man natürlich sagen konnte "seht her, Versprechen eingelöst, wir haben's euch doch gesagt, wählt uns gerne wieder!"
Darum hat 9/11 die Welt ja auch so unvorbereitet getroffen. Die Geheimdienste wussten Bescheid, die politischen Analysten wussten Bescheid: aber es wollte halt keiner hören, weil keiner wollte, dass die endlose Party, die man gefeiert hat, von irgendwas gestört würde. Das war im Endeffekt das Gleiche wie vor dem arabischen Frühling: auch da waren sich die Analysten und Experten über die Folgen weitgehend einig, aber eine Etage höher wollte halt niemand zuhören, weil die Erzählung vom aufgeklärten Erdenbürger, der nix anderes will als Demokratie und Wohlstand, viel besser zu der Art Politik passte, die man zu dieser Zeit gemacht hat (Abrüstung und Entwicklungshilfe).
9/11 war einfach der Moment, in dem selbst dem krassesten Realitätsverweigerer klarwerden musste, dass Demokratie und Marktwirtschaft keine zwingenden Ergebnisse sind, die aufgrund der Natur des Menschen das Ende seiner soziokulturellen Evolution darstellen.
Was niemanden davon abgehalten hat, es trotzdem weiter mit den Mitteln von Demokratie und Marktwirtschaft zu versuchen, man hatte halt nix anderes zur Hand, weil man ja eben schön ungestört feiern wollte - Afghanistan war nicht grundlos so ein krasses Desaster.
Die Multipolare Weltordnung war geboren und die vermeintlich objektive Überlegenheit westlicher Organisationsstrukturen entlarvt.
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Nehell
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Re: Wie war das Leben vor dem 11.09.2001 & was hat sich verändert?
Die Anschläge vom 11 . September dienten auch dazu aus der USA einen rigorosen Polizeistaat zu machen, der fortan alle Fluggäste genauestensReisegewohnheit hat geschrieben: 07.01.2023 - 20:23 Zumal die Terroristen von unserem tollen Staatsschutz Jahre davor schon identifiziert werden, man sie dann in Ruhe Leute töten und dann am Ende sogar abhauen lässt. Also wofür das Ganze...Aber gut, dass wird jetzt OT. Finde ich darf man aber trotzdem mal erwähnt haben.
unter die Lupe die Lupe nehmen konnte.
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Nehell
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Re: Wie war das Leben vor dem 11.09.2001 & was hat sich verändert?
Nehell hat geschrieben: 01.09.2026 - 17:43Die Anschläge vom 11 . September dienten auch dazu aus der USA einen rigorosen Polizeistaat zu machen, der fortan alle Fluggäste genauestensReisegewohnheit hat geschrieben: 07.01.2023 - 20:23 Zumal die Terroristen von unserem tollen Staatsschutz Jahre davor schon identifiziert werden, man sie dann in Ruhe Leute töten und dann am Ende sogar abhauen lässt. Also wofür das Ganze...Aber gut, dass wird jetzt OT. Finde ich darf man aber trotzdem mal erwähnt haben.
unter die Lupe die Lupe nehmen konnte.
LG
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