Intraarterielle Injektion statt intravenöse Injektion

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Delysid-25
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Intraarterielle Injektion statt intravenöse Injektion

Beitrag von Delysid-25 »

Hallo zusammen!

Ich wollte mal nachhaken, was ihr von der Intraarteriellen Injektion haltet, besonders bei der Injektion von aufputschenden Substanzen.

Eigentlich habe ich die iv-Injektion immer beherrscht, ich traf die Vene, hatte keine Probleme - meist nicht einmal ein blauer Fleck.

Jedenfalls: Beim letzten Mal hat es schon nicht geklappt, da habe ich abgebrochen, weil ich nicht sonderlich scharf auf einen Apoplex bin. (siehe weiter unten)

Was passiert denn, wenn man eine Arterie anstelle einer Vene erwischt? Wie unterscheidet man das? Das arterielle Blut ist viel heller und die Injektion in die Arterie führt zu einer „brennenden Sensation“?
Kann das sein, dass die es auch subjektiv stärker wirkt? Gibt es noch irgendwas bemerkenswertes? Oder ist die Devise „nächstes Mal besser aufpassen, ansonsten ist es unangenehm, aber eigentlich auch nicht schädlicher/gefährlicher als die venöse Injektion. Wenn man mal fälschlicherweise die Arterie erwischt.“
Oder wie ist das?

Wahrscheinlich fragt man mich, warum ich das überhaupt mache, und wie oft, oder?
Ich mache das nicht allzu oft, es variiert. Ein, zweimal im Monat ist schon das Maximum und wann das zuletzt war - weiß nicht, muss schon eine längere Zeit her sein. Ich würde sagen, oft wäre einmal im Monat, normal ist eher einmal im Quartal.

Und die berechtigte Frage: Warum & was? Offensichtlich versuche ich keine Abhängigkeit zu befriedigen. Ja, zum Glück hänge ich nicht „an der Nadel“. (Ich stelle mir das fürchterlich vor.)
Warum? Ich möchte es eig. nicht sagen, komme mir echt dumm vor. Aber es ist … aufregend. Manche andere machen Bungee-Jumping, oder Fallschirmspringen. Jemand, der weder das eine, noch das andere, oder dergleichen macht, wird das alles für grenzdebil, leichtsinnig, lebensmüde und schwachsinnig halten, dass jmd. solche Risiken eingeht. Vielleicht hat er/sie recht!
(Siehe eingeklammerten Anhang, die Geschichte eines Freundes/in am Ende.)

Und was für Substanzen? Also vor acht, neun Jahre, gerne mal OxyContin, bei einigen Gelegenheiten mit Methedrine kombiniert (aber N-Methylamphetamin kommt noch besser, wenn’s inhalativ appliziert wurde. Fand ich.). Paar Jahre später Morphin. Allerdings genauso selten oder seltener wie beschrieben.
Jetzt: nur Dextroamphetamin.

Was mich tatsächlich interessieren würde, wäre Kokain, kombiniert mit einem Opioid. Umso älter man wird, desto größer das Risiko, dass man einen fulminanten Hinterwandmyocardinfarkt erleidet („der Witwenmacher“) und tot umfällt. Wahrscheinlich gilt das für alle Stimulanzien, nicht nur für Kokain.
Auch höchst interessant ist 4-Methylaminorex. Ich meine, der Wikipedia-Eintrag klingt so, als würde die Substanz das beste von Methedrine und Ecstasy, in Kombination mit einer verlängerten Halbwertszeit, vereinen. Leider machen die vier Stereozentren alles unnötig kompliziert. So schade, es klingt ja fast zu schön um wahr zu sein.
Schade, dass diese Substanzen nicht staatlich legalisiert wurden. Und noch Preludin (Phenmetrazine). ^^

[Zu dem Thema kann ich noch eine warnende, schockierende und wahre Begebenheit beisteuern:
Ein Freund/in hatte wohl mal eine Vene getroffen, Blut gezogen, wieder rausgerutscht (nehme ich an)…bis er/sie wieder eine Vene fand, war das Blut in Spritze und Kanüle bereits z.T. geronnen —> Krankenhaus, Apoplex. Ärzte waren ratlos, weil mit 23, 24 ein Schlaganfall eher … untypisch ist. Die Ärzte hatten keine Ahnung.

Keine Sorge, ich habe ihn/sie geheilt. Ich habe Aspirin verordnet (d.h. ich empfahl es, mit Nachdruck! Und dank der hemmenden Wirkung der Acetylsalicylsäure auf die Thrombozytenaggregation hat sich binnen 24 h der Thrombus (oder die Thromben) aufgelöst, alle Symptome haben sich zurückentwickelt, es entstanden keine bleibenden Schäden zum Glück! Wobei ich nicht dabei war, aber ich sah die Folgen und sind wir mal ehrlich, die Person hatte mehr Glück als Verstand, denn das hätte auch relativ leicht tödlich, oder schwerste gesundheitliche Folgen wie Behinderungen zur Folge haben können. Er/sie hatte unglaubliches Glück. Mehr Glück als Verstand.]

Jedenfalls möchte ich auf so etwas verzichten.
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Sanzaru
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Re: Intraarterielle Injektion statt intravenöse Injektion

Beitrag von Sanzaru »

Ich halte mich kurz, bei Bedarf gehe ich näher darauf ein: Bei der intraarteriellen Injektion ist das Risiko für Nekrosen stark erhöht bis zur Gelenksamputation aufgrund von Thrombosen/Embolien. ASS wird da kaum helfen weil die Substanz und die Verunreinigungen in Kombination mit der Vasokonstriktion die Ursache ist. Bei einem Apoplex cerebri ist das mortalitätsrisiko bei unklarer Ursache mit ASS sogar erhöht aufgrund von intrakraniellen Blutungen.

Absolutes Tabu also.

Lg
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Delysid-25
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Re: Intraarterielle Injektion statt intravenöse Injektion

Beitrag von Delysid-25 »

Ich habe heute nochmals mein Glück probiert und kann mitteilen:

I.) Die vorletzte, ungewollte intraarterielle Injektion verlief den Umständen entsprechend passabel. Habe absolut keine Schmerzen in der Armbeuge und das minimale Hämatom lässt darauf schließen, als wäre eine Blutentnahme durchgeführt worden.

II.) Heute hat es wieder geklappt. Ich bin nicht unzufrieden.

Falls jmd. fragen sollte, warum? Offen gestanden kann ich jenen Spezialfiter nur zweimal innerhalb kürzester Zeit guten Gewissens verwenden. Der würde die wasserunlöslichen Bestandteile bestimmt auch noch zwei, oder drei weitere Male zu 100% herausfiltern [die unlöslichen Stoffe müssten Talkum und Eisen-(III)-Oxid (bekannt als - Rost ^^) sein, glaube ich. Falls es jmd. interessiert, schaue ich nach, dann kann ich es sicher sagen. (Findet das jemand von euch eigentlich auch noch krank? Rost einem pharmazeutischen Produkt beizumengen…)]

III.) Wobei ich mir keine Gedanken bzgl. der Filterleistung mache, aber ich sorge mich vielmehr um das Keimwachstum durch eventuelle, ungewollte Kontamination, obwohl ich versuche, die „Herstellung“ keimfrei zu halten. So keimfrei wie irgend möglich. Aber ich habe keinen Reinraum und jeder Atemzug transportiert Keime mit sich … und man kann die Hände mit Sagrotan so oft waschen, wie man möchte - es werden nur 99% aller Bakterien eliminiert. Laut Werbung.

III.I) —> ich ziehe das Ende meiner Aussage bzgl. der Seife zurück. Auf der Verpackung steht gar nicht mehr, dass 99,9% aller Keime abgetötet werden, allerdings versprach dies eine TV-Werbung vor nicht allzu langer Zeit und ich weiß, dass das letztes Jahr noch auf der Verpackung stand. Weil ich jetzt nicht ganz dumm rüberkommen wollte, habe ich kurz gegoogelt und zu meinem Entsetzen muss ich allen Sagrotan Handseifen Usern mitteilen, dass die „Sagrotan Aloe Vera Handseife“ mit Note 5 abschneidet bei Ökotest. Ich verlinke die Quelle.
Und der eigentliche Witz ist, dass überhaupt noch nicht einmal ein Beweis wie eine Studie erbracht wurde, dass die Seife überhaupt keimabtötend ist. Unverschämtheit!
Und zusätzlich ist noch ein als starkes Allergen in der Kritik stehender Inhaltsstoff enthalten. Echt ein Witz, da werden großspurige Versprechungen mittels Werbung oder auf dem Etikett gemacht, aber eine Richtigstellung gibt es nicht. Es ärgert mich, so an der Nase herumgeführt zu werden. Es wird erwartet, dass man als VerbraucherIn wegen allem selbst Recherche betreibt, oder? Was das für ein gigantischer Zeitaufwand wäre, würde man tatsächlich für alle Dinge, die man benutzt, sich zusätzlich noch informieren wollen/müssen. Es gibt ja für sooo viele Produkte Versprechungen, wer weiß, ob was davon überhaupt stimmt. O.o

Punkt III.I) trifft das Thema nicht voll, aber verfehlt es „irgendwie“ auch nicht ganz. ^^Aber ich hielt es trotzdem für wichtig. Wobei ich mir bewusst bin, dass die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, dass jemand, der diese Seife benutzt, auch den Thread ließt. Aber wenn’s nur eine oder einer wäre, hätte sich’s schon gelohnt.

Hier noch der versprochene Link:
https://www.oekotest.de/kosmetik-wellne ... 628_1.html
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rezzi
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Re: Intraarterielle Injektion statt intravenöse Injektion

Beitrag von rezzi »

Delysid-25 hat geschrieben: 19.02.2024 - 04:02 (Findet das jemand von euch eigentlich auch noch krank? Rost einem pharmazeutischen Produkt beizumengen…)]
Kommt drauf an aus welchem Grund...
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Re: Intraarterielle Injektion statt intravenöse Injektion

Beitrag von KingMidas »

Delysid-25 hat geschrieben: 19.02.2024 - 04:02 Es wird erwartet, dass man als VerbraucherIn wegen allem selbst Recherche betreibt, oder?
Wenn die Recherche wie hier dazu führt, dass trotz eingehender Warnung munter drauf losgeballert wird, dann lässt sich diese Frage leicht beantworten: Werbung hat immer recht.

Ob du dir nun Rost oder Titandioxid in die Armbeuge verabreichst (Staublunge, Arteriosklerose usw.) unterliegt dem eigenen Verantwortungsbewusstsein oder sollte es zumindest
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Re: Intraarterielle Injektion statt intravenöse Injektion

Beitrag von Delysid-25 »

Sanzaru hat geschrieben: 17.02.2024 - 08:27 Ich halte mich kurz, bei Bedarf gehe ich näher darauf ein: Bei der intraarteriellen Injektion ist das Risiko für Nekrosen stark erhöht bis zur Gelenksamputation aufgrund von Thrombosen/Embolien. ASS wird da kaum helfen weil die Substanz und die Verunreinigungen in Kombination mit der Vasokonstriktion die Ursache ist. Bei einem Apoplex cerebri ist das mortalitätsrisiko bei unklarer Ursache mit ASS sogar erhöht aufgrund von intrakraniellen Blutungen.

Absolutes Tabu also.

Lg
Es ist alles gut verlaufen, keine bestehende Probleme - ich würde sagen: Glück gehabt!

Ich weiß auch gar nicht mehr, was ich jetzt direkt gemacht, aber ich kann nur raten: Nicht nachmachen!
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Re: Intraarterielle Injektion statt intravenöse Injektion

Beitrag von Sanzaru »

Schön zu hören, dass es dir gut geht! :)
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Re: Intraarterielle Injektion statt intravenöse Injektion

Beitrag von Delysid-25 »

KingMidas hat geschrieben: 19.02.2024 - 06:00
Delysid-25 hat geschrieben: 19.02.2024 - 04:02 Es wird erwartet, dass man als VerbraucherIn wegen allem selbst Recherche betreibt, oder?
Wenn die Recherche wie hier dazu führt, dass trotz eingehender Warnung munter drauf losgeballert wird, dann lässt sich diese Frage leicht beantworten: Werbung hat immer recht.

Ob du dir nun Rost oder Titandioxid in die Armbeuge verabreichst (Staublunge, Arteriosklerose usw.) unterliegt dem eigenen Verantwortungsbewusstsein oder sollte es zumindest
Habe ich das gesagt? Natürlich nicht. Wichtig ist natürlich, dass jegliche Füllstoffe durch Filtration entfernt werden, sonst ist das lebensgefährlich. Vllt. habe ich das damals falsch formuliert, denn die aufgelöste Substanz ist Rostfarben und der weitere Inhaltsstoff ist ... Magnesiumstearat (Schmierstoff, wichtig für die industrielle Herstellung) Der Dreck muss natürlich RAUS! Ich wollte bestimmt nur sagen, dass das aufgelöste Produkt rostfarbig ist und nachdem es durch einen Hochleistungsfilter gejagt wurde, ist die Flüssigkeit komplett farblos, keine Schwebstoffe. Tut mir leid, wenn das damals falsch rüber gekommen ist, aber für was hältst du mich? Ich will doch nicht, dass jemand Schaden nimmt.

Falls es dich interessiert, wie ich es mache (falls du etwas ineffizientes feststellen solltest, bitte weise mich darauf hin - Danke sehr.):
Schritt 1: (ich weiß nicht, ob ich's schreiben darf)
-->> Schritt 2: Filtration durch Hochleistungsfilter, dabei die filtrierte Flüssigkeit in eine neue, sterile Spritze einfüllen, natürlich alle Bläschen und so beseitigen, sodass es keine Probleme gibt
--->> Schritt 3: Desinfektion der Armbeuge, Hände (immer mind. 30 Sek bis 60 Sek warten (das liegt an dem Desinfektionsmittel: Ich präferiere OcteniSept (von Schülke), dass muss 60 Sek einwirken ; oder Sterillium (es heißt 30 Sek für die Händedesinfektion, bei Injektionen/Punktionen: 15 Sek Sterillium in die trockene Haut einreiben (ich würde es dennoch 30 Sek lang machen) --->> ich schwöre jedenfalls auf OcteniSept)
--->> Schritt 4: Tourniquet (alternativ: Gürtel) anlegen, Blut stauen, Vene suchen --->> der Rest ist Geschichte.

Tut mir sehr leid, wenn ich anscheinend missverstanden wurde, das war nicht gewollt, beabsichtigt, oder dergleichen.
(Falls in dem Post etwas steht, was nicht drinstehen sollte - bitte nicht sparen - ich nehm's sofort raus.)
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