@Dr.Faust
Seit 4 Tagen nehme ich das so ein und komme damit gut zurecht:
09:30 Geringe Dosis Lyrica (25mg) + Baclofen (12,5mg)
11:30 Geringe Dosis Lyrica (25mg) + Baclofen (12,5mg)
14:00 Geringe Dosis Lyrica (25mg) + Baclofen (12,5mg)
19:00 Geringe Dosis Lyrica (25mg) + Baclofen (12,5mg)
23:00 bis 01:00 4mg Melatonin (Ostrovit Keep Sleep)
Ab Montag werde ich etwas Reduzieren nur ich weiß nicht was wenn ich zuviel weglasse geht es mir gar nicht gut selbst wenn ich einmal eine Dosis später nehme hab ich auf einmal miese stimmung und bin gereizt/genervt was völlig Untypisch ist für mich.
Vielleicht um 11:30 das ich von der 12,5mg Baclofen nur die hälfte also ca. 6mg nehme?
Oder soll ich das Lyrica um 11:30 auf 12,5mg runterdosieren?
Oder was denkst du? Oder beides hmm
Bericht: Harte GBL Abhängigkeit erfolgreich Substituiert
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Fluke
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Dr.Faust
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Re: Bericht: Harte GBL Abhängigkeit erfolgreich Substituiert
Du bist schon sehr weit gekommen und solltest jetzt nicht ungeduldig werden.
Ich habe zuerst das Lyrica abgesetzt und das Baclofen (auch mit 100mg/d) noch einige Zeit genommen.
Bei den 25mg Lyrica-Dosen macht eine Halbierung nicht viel Sinn, dann lieber einzelne ganz weglassen.
Mach das aber nicht zu schnell. Wenn du ernsthaften Suchtdruck bekommst und wirklich in Versuchung bist GBL zu nehmen, geh lieber noch mal etwas hoch.
Diesbezüglich solltest du wirklich mal die 50ml GBL aus deinem Schrank entsorgen. Du hast ja noch eine Menge bei deinem Bruder gebunkert die du dir holen könntest.
Das Abholen stellt eine Hürde dar die nicht so schnell überwunden wird wie die 50ml aus dem Schrank zu nehmen.
Bezüglich deiner Gereiztheit: Was hast du denn erwartet? Du hast über 10 Jahre deine GABA-Rezeptoren "gegrillt" und die Regeneration wird dauern.
Dazu hatte ich dir ja schon mal was geschrieben. S.u.
Was du machen kannst ist die Regeneration mit BPC-157 zu beschleunigen/unterstützen. Ist aber leider auch kein Wundermittel.
Ich habe zuerst das Lyrica abgesetzt und das Baclofen (auch mit 100mg/d) noch einige Zeit genommen.
Bei den 25mg Lyrica-Dosen macht eine Halbierung nicht viel Sinn, dann lieber einzelne ganz weglassen.
Mach das aber nicht zu schnell. Wenn du ernsthaften Suchtdruck bekommst und wirklich in Versuchung bist GBL zu nehmen, geh lieber noch mal etwas hoch.
Diesbezüglich solltest du wirklich mal die 50ml GBL aus deinem Schrank entsorgen. Du hast ja noch eine Menge bei deinem Bruder gebunkert die du dir holen könntest.
Das Abholen stellt eine Hürde dar die nicht so schnell überwunden wird wie die 50ml aus dem Schrank zu nehmen.
Bezüglich deiner Gereiztheit: Was hast du denn erwartet? Du hast über 10 Jahre deine GABA-Rezeptoren "gegrillt" und die Regeneration wird dauern.
Dazu hatte ich dir ja schon mal was geschrieben. S.u.
Was du machen kannst ist die Regeneration mit BPC-157 zu beschleunigen/unterstützen. Ist aber leider auch kein Wundermittel.
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Fluke
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Re: Bericht: Harte GBL Abhängigkeit erfolgreich Substituiert
WhimsicalWanderer hat geschrieben: 17.01.2026 - 06:54Ich weiß, das ballert heftig. Ich hab das ein paar Mal gemacht. Aber mir gefällt diese Kombination sowieso nicht, weil das Pregabalin mich zu stark dissoziiert, ich bekomme z.b. Doppelbilder und kann kaum richtig gerade aus sehen. Weiterhin senkt das Pregabalin meine Libido komplett auf 0. Da bringt auch G überhaupt nichts um das zu beheben.Dr.Faust hat geschrieben: 16.01.2026 - 09:32 @WhimsicalWanderer
Du solltest diese Medikamentenkombi auf keinen Fall zusammen mit GBL einnehmen!
Genau daran liegt es. Ich habe mein Problem jetzt erkannt. Ich nehme morgens, vormittags und nachmittags zu viel Pregabalin und Baclofen. Dadurch bleibt mir abends nicht mehr genug und dann kommt das Craving. Ich werde versuchen die Dosierungen besser zu verteilen.Dr.Faust hat geschrieben: 16.01.2026 - 09:32 @WhimsicalWanderer
Wenn noch Carving noch da ist würde ich lieber noch etwas mit den Medikamenten hochgehen. Weil Bac. eine HWZ von ca. 5h hat ist es besser die Dosen gleichmäßig zu verteilen.
Erst am Anfang, 3. Tag. C.a. 7 Monate abhängig. Mein Craving wird normalerweise c.a. um 09:00 Uhr morgens stark und dann nehme ich meine 1. Dosis G. Und dann, naja ist klar, nehme ich G bis abends. Ich verwende G aber nicht zum Schlafen. Ich schlafe ohne G. Dafür bekomme ich dann aber Entzugserscheinungen in der Nacht, insbesondere Tachykardie (schneller Herzschlag). Also wenn ich in der Nacht aufwache, dann pumpt mein Herz ordentlich!Fluke hat geschrieben: 16.01.2026 - 14:20 Frage: An welchem tag des Entzugs bist du? und Wie stark warst du denn Abhängig und wie lange?
Ich habe Lyrica an einem Tag leicht Überschritten. Das Baclofen aber nie,mehr als 150mg.
Ich habe das GBL im Schrank 50cm neben mir und habe es nicht angefasst auch nicht nach 17uhr
Das mit der Tachykardie als Entzugserscheinung vom G hatte sich auch bestätigt, als ich den 1. Tag von Dr.Faust's Methode durchgeführt habe und an diesem Tag überhaupt kein G genommen habe. Da bin ich in der Nacht aufgewacht und hatte überhaupt keine Tachykardie.
Wieviel Täglich hast du Konsumiert?
Am 4ten Tag bis zum 10ten Tag mit der Substitution ging es mir echt sehr gut
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Re: Bericht: Harte GBL Abhängigkeit erfolgreich Substituiert
Zuletzt sah mein Pattern so aus:Fluke hat geschrieben: 18.01.2026 - 21:14 Wieviel Täglich hast du Konsumiert?
Am 4ten Tag bis zum 10ten Tag mit der Substitution ging es mir echt sehr gut
- 1. Dosis: 3,8ml GBL.
- Dann jeweils nach 90 Minuten:
- 2,4ml
- 2,4ml
- 2,2ml
- 2,2ml
- 2,0ml
- 2,0ml
- 1,8ml
- 1,8ml (Diese Dosis oft nicht mehr)
Natürlich ist nicht jeder Tag gleich, man hat Abweichungen, das hat ja jeder.
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Fluke
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Re: Bericht: Harte GBL Abhängigkeit erfolgreich Substituiert
So kleines Update:
Ich bin Aktuell immer noch Clean nehme seit 14.01.2026 noch folgende Geringe Mengen ein:
09:30 Geringe Dosis Lyrica (25mg) + Baclofen (12,5mg)
11:30 Baclofen (12,5mg)
14:00 Geringe Dosis Lyrica (25mg) + Baclofen (12,5mg)
19:00 Geringe Dosis Lyrica (25mg) + Baclofen (12,5mg)
21:00 Baclofen (12,5mg manchmal 25mg)
23:00 4mg Melatonin (Ostrovit Keep Sleep)
Werde die kommende Woche das Lyrica um 14Uhr weglassen oder was denkt ihr? Das Lyrica sollte ja bei dieser geringen Menge kaum wirken...
Ich bin Aktuell immer noch Clean nehme seit 14.01.2026 noch folgende Geringe Mengen ein:
09:30 Geringe Dosis Lyrica (25mg) + Baclofen (12,5mg)
11:30 Baclofen (12,5mg)
14:00 Geringe Dosis Lyrica (25mg) + Baclofen (12,5mg)
19:00 Geringe Dosis Lyrica (25mg) + Baclofen (12,5mg)
21:00 Baclofen (12,5mg manchmal 25mg)
23:00 4mg Melatonin (Ostrovit Keep Sleep)
Werde die kommende Woche das Lyrica um 14Uhr weglassen oder was denkt ihr? Das Lyrica sollte ja bei dieser geringen Menge kaum wirken...
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Dr.Faust
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Re: Bericht: Harte GBL Abhängigkeit erfolgreich Substituiert
@Fluke Zuerst mal herzlichen Glückwunsch das du von GBL clean geblieben bist. Das ist echt eine Leistung!
Die 75mg Lyrica sollten gut wegzulassen sein. Vielleicht nimmst du noch einige Tage 2x25mg, dann 1x25 und dann nichts mehr.
Der Sprung auf 0 ist immer eine kritische Sache - nicht speziell bei GBL oder Lyrica- sondern bei allen Suchtstoffen. Das hat wahrscheinlich auch eine psychosomatische Komponente.
Das Baclofen kannst du ganz gemächlich runterdosieren und wirst nicht mal bemerken wenn du Dosen vergisst. Nur nicht abrupt absetzten, das führte bei mir zu Muskelkrämpfen in den
Zehen und Unterschenkeln. Das Melatonin kannste endlos nehmen.
Vergiss aber nicht das "Loch" in deinem Leben dass du mit dem GBL-Konsum gefüllt oder überdeck hast mit irgendwas zu füllen.
Ideal wäre eine neue Liebe - wünsch ich dir
Mach weiter so und alles Gute
Die 75mg Lyrica sollten gut wegzulassen sein. Vielleicht nimmst du noch einige Tage 2x25mg, dann 1x25 und dann nichts mehr.
Der Sprung auf 0 ist immer eine kritische Sache - nicht speziell bei GBL oder Lyrica- sondern bei allen Suchtstoffen. Das hat wahrscheinlich auch eine psychosomatische Komponente.
Das Baclofen kannst du ganz gemächlich runterdosieren und wirst nicht mal bemerken wenn du Dosen vergisst. Nur nicht abrupt absetzten, das führte bei mir zu Muskelkrämpfen in den
Zehen und Unterschenkeln. Das Melatonin kannste endlos nehmen.
Vergiss aber nicht das "Loch" in deinem Leben dass du mit dem GBL-Konsum gefüllt oder überdeck hast mit irgendwas zu füllen.
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Fluke
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Re: Bericht: Harte GBL Abhängigkeit erfolgreich Substituiert
Dr.Faust hat geschrieben: 08.02.2026 - 21:04 @Fluke Zuerst mal herzlichen Glückwunsch das du von GBL clean geblieben bist. Das ist echt eine Leistung!
Die 75mg Lyrica sollten gut wegzulassen sein. Vielleicht nimmst du noch einige Tage 2x25mg, dann 1x25 und dann nichts mehr.
Der Sprung auf 0 ist immer eine kritische Sache - nicht speziell bei GBL oder Lyrica- sondern bei allen Suchtstoffen. Das hat wahrscheinlich auch eine psychosomatische Komponente.
Das Baclofen kannst du ganz gemächlich runterdosieren und wirst nicht mal bemerken wenn du Dosen vergisst. Nur nicht abrupt absetzten, das führte bei mir zu Muskelkrämpfen in den
Zehen und Unterschenkeln. Das Melatonin kannste endlos nehmen.
Vergiss aber nicht das "Loch" in deinem Leben dass du mit dem GBL-Konsum gefüllt oder überdeck hast mit irgendwas zu füllen.
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Also am schlimmsten ist es beim Sex
Auf GBL konnte man ein ganzes stück länger und man war echt Dauergeil
Diese GBL Lücke decke ich derzeit durch allerlei dinge:
- Trinke ich mehr Energy Drinks
- Schlafe mehr auch tagsüber
- Zocke ein Spiel
- Schaue Horrorfilme
- etc
Man muss sich nur beschäftigen mit dem was man vor dem GBL Konsum getan hat und alles ist gut
Achja das GBL steht immer noch in meiner nähe werds bald mal wegtun
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flatlands
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Re: Bericht: Harte GBL Abhängigkeit erfolgreich Substituiert
Hallo zusammen, ich weiß nicht ob das euren Forengepflogenheiten entspricht, wenn ich mich hier einfach so ranhänge und damit auch einen älteren Thread wieder hochhole, aber genau die Herangehensweise habe ich gesucht und vielleicht kann ich noch ein paar Tipps von euch bekommen.
Kurz zu meiner Suchtgeschichte: Ich bin konstant seit 2020 auf 24/7 und habe zu meiner Hochphase ca 4ml pro Dosis und dann oft noch 15 Minuten später 0,5ml nachgelegt und kam damit gut auf 50ml am Tag. Wenn ich heute darüber nachdenke, welche absurden Mengen...diese unnötigen 0,5 zum Nachlegen habe ich dann irgendwann gelassen. Und jetzt kommt's und ich bin bis heute noch sprachlos und erstaunt, wie einfach es ging. Aber ich habe ohne Hilfsmittel so im Verlauf eines Jahres auf 1-1,2ml pro Dosis abdosiert. Ich kann sogar wieder länger als 2 Stunden am Stück schlafen, 6 Stunden war das Maximum das war ich schon gar nicht mehr gewohnt. Ich frage mich zwar wie mein Körper es mitgemacht hat, so problemlos die Mengen schrittweise um 0,5 Dosis zu reduzieren, aber vom Kopf her war es leicht inzwischen. Ich weiß noch nicht mal, ob es ein Loch hinterlassen wird, es kotzt mich schon seit langem nur noch an, immer etwas dabei zu haben, vielleicht schon vorsorglich abzufüllen, alles zu timen, was man macht, wie lange man irgendwo beschäftigt ist und dann die Panik, wenn es ausging, weil rechtzeitig neu zu versorgen habe ich auch nur selten geschafft. Welch Kapazitäten sich da auftun werden.
Na jedenfalls wollte ich zwei Techniken vereinen: 1. soft tapering für die letzte Etappe mit "chinesischer topf" Methode (habe ich vor Jahren mal hier im Forum aufgeschnappt) bei der man immer die Tagesdosis abfüllt, und schrittweise 1 ml mit Wasser ersetzt und dafür psychisch die Safe Dosis zu nehmen, aber in Wahrheit dann gar nicht mehr 1,2ml G hat. Im Forum war es tageweise -1ml beschrieben, ich würde das aber ausdehnen, ich bin ja nur noch bei 15 ml sonst geht das vielleicht zu schnell.
So und dann habe ich auch von der Substitution mit Pregabalin und Baclofen gelesen, aber meine Quelle war ein bisschen anders. Pregabalin wurde eingesetzt, um die Zeitspannen zwischen den Dosierungen zu vergrößern und so von der Tagesgesamtmenge runterzukommen. z.B. die letzten 6 Tage vor dem Baclofen Finale. Damit der Körper schon kaum mehr GBL zum Zeitpunkt der radikalen Substitution erhält. Ich habe das mal auf Reddit gelesen, finde es aber nicht mehr, aber macht dieser Schritt Sinn? Soweit ich mich erinnere, hatte der Typ beschrieben: Tag 1 mit Pregabalin: 1 Stunde nach der Aufwachdosis 250mg pregabalin und dann die übliche nächste Dosis auszusetzen. Den restlichen Tag nach gewohntem Konsummuster. Tag 2 Pregabalin vormittags wieder zur ähnlichen Zeit + eine Nachmittagsdosis ersetzen. Tag 3 dann eine Dritte (außer der Einschlafdosis) dann wäre ich z.B. an einem gewöhnlichen Tag bei mir, bei:
05:00 Nachtdosis GBL
9:00 Aufwachen GBL
10:30 Pregabalin
13:00 GBL
14:00 Pregabalin
17:00 GBL
18:00 Pregabalin
21:00 GBL
23:00 GBL
Tag 4-6 GBL Dosierungen strikt so fortführen aber jeden Tag wieder 250mg Pregabalin weniger, damit keine Suchtverlagerung stattfindet und man im besten Fall an Tag 7 das neue Konsummuster ohne Pregabalin zu schaffen.
Und wenn das klappt . und angenommen ich habe ich schon durch den chinesischen Topf auf 50/50 runter dosiert, wären das ja nur noch an die 6 ml am Tag - sollte die noch nötige GBL Dosis eh schon so gering sein, dass man nen harten cut mit Baclofen machen kann. Aber leider hatte der Typ dann gar keine Details dazu geschrieben, sondern nur sowas wie "der Rest ist dann Spaziergang"...
Ich wusste aber nie, wie viel mg Baclofen, in welchem Rhythmus, wie lange damit man Safe sein kann, es überstanden zu haben aber bis dato war das eh nie so ein Thema, weil ich keine Quelle für die Medikamente hatte, aber jetzt habe ich endlich beides bekommen und würde es endlich gerne durchziehen (und muss es auch aus logistischen Gründen, seit der Gesetzesänderung).
Also wäre mega, wenn mir jemand zur Baclofen Dosierung Tipps geben könnte und auch zu dem ja schon sehr unterschiedlichen Einsatz von Pregabalin in dem ganzen Entzugsprozess.
Kurz zu meiner Suchtgeschichte: Ich bin konstant seit 2020 auf 24/7 und habe zu meiner Hochphase ca 4ml pro Dosis und dann oft noch 15 Minuten später 0,5ml nachgelegt und kam damit gut auf 50ml am Tag. Wenn ich heute darüber nachdenke, welche absurden Mengen...diese unnötigen 0,5 zum Nachlegen habe ich dann irgendwann gelassen. Und jetzt kommt's und ich bin bis heute noch sprachlos und erstaunt, wie einfach es ging. Aber ich habe ohne Hilfsmittel so im Verlauf eines Jahres auf 1-1,2ml pro Dosis abdosiert. Ich kann sogar wieder länger als 2 Stunden am Stück schlafen, 6 Stunden war das Maximum das war ich schon gar nicht mehr gewohnt. Ich frage mich zwar wie mein Körper es mitgemacht hat, so problemlos die Mengen schrittweise um 0,5 Dosis zu reduzieren, aber vom Kopf her war es leicht inzwischen. Ich weiß noch nicht mal, ob es ein Loch hinterlassen wird, es kotzt mich schon seit langem nur noch an, immer etwas dabei zu haben, vielleicht schon vorsorglich abzufüllen, alles zu timen, was man macht, wie lange man irgendwo beschäftigt ist und dann die Panik, wenn es ausging, weil rechtzeitig neu zu versorgen habe ich auch nur selten geschafft. Welch Kapazitäten sich da auftun werden.
Na jedenfalls wollte ich zwei Techniken vereinen: 1. soft tapering für die letzte Etappe mit "chinesischer topf" Methode (habe ich vor Jahren mal hier im Forum aufgeschnappt) bei der man immer die Tagesdosis abfüllt, und schrittweise 1 ml mit Wasser ersetzt und dafür psychisch die Safe Dosis zu nehmen, aber in Wahrheit dann gar nicht mehr 1,2ml G hat. Im Forum war es tageweise -1ml beschrieben, ich würde das aber ausdehnen, ich bin ja nur noch bei 15 ml sonst geht das vielleicht zu schnell.
So und dann habe ich auch von der Substitution mit Pregabalin und Baclofen gelesen, aber meine Quelle war ein bisschen anders. Pregabalin wurde eingesetzt, um die Zeitspannen zwischen den Dosierungen zu vergrößern und so von der Tagesgesamtmenge runterzukommen. z.B. die letzten 6 Tage vor dem Baclofen Finale. Damit der Körper schon kaum mehr GBL zum Zeitpunkt der radikalen Substitution erhält. Ich habe das mal auf Reddit gelesen, finde es aber nicht mehr, aber macht dieser Schritt Sinn? Soweit ich mich erinnere, hatte der Typ beschrieben: Tag 1 mit Pregabalin: 1 Stunde nach der Aufwachdosis 250mg pregabalin und dann die übliche nächste Dosis auszusetzen. Den restlichen Tag nach gewohntem Konsummuster. Tag 2 Pregabalin vormittags wieder zur ähnlichen Zeit + eine Nachmittagsdosis ersetzen. Tag 3 dann eine Dritte (außer der Einschlafdosis) dann wäre ich z.B. an einem gewöhnlichen Tag bei mir, bei:
05:00 Nachtdosis GBL
9:00 Aufwachen GBL
10:30 Pregabalin
13:00 GBL
14:00 Pregabalin
17:00 GBL
18:00 Pregabalin
21:00 GBL
23:00 GBL
Tag 4-6 GBL Dosierungen strikt so fortführen aber jeden Tag wieder 250mg Pregabalin weniger, damit keine Suchtverlagerung stattfindet und man im besten Fall an Tag 7 das neue Konsummuster ohne Pregabalin zu schaffen.
Und wenn das klappt . und angenommen ich habe ich schon durch den chinesischen Topf auf 50/50 runter dosiert, wären das ja nur noch an die 6 ml am Tag - sollte die noch nötige GBL Dosis eh schon so gering sein, dass man nen harten cut mit Baclofen machen kann. Aber leider hatte der Typ dann gar keine Details dazu geschrieben, sondern nur sowas wie "der Rest ist dann Spaziergang"...
Ich wusste aber nie, wie viel mg Baclofen, in welchem Rhythmus, wie lange damit man Safe sein kann, es überstanden zu haben aber bis dato war das eh nie so ein Thema, weil ich keine Quelle für die Medikamente hatte, aber jetzt habe ich endlich beides bekommen und würde es endlich gerne durchziehen (und muss es auch aus logistischen Gründen, seit der Gesetzesänderung).
Also wäre mega, wenn mir jemand zur Baclofen Dosierung Tipps geben könnte und auch zu dem ja schon sehr unterschiedlichen Einsatz von Pregabalin in dem ganzen Entzugsprozess.
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FentaClause
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Re: Bericht: Harte GBL Abhängigkeit erfolgreich Substituiert
viewtopic.php?t=65736flatlands hat geschrieben: 02.10.2026 - 01:56 Hallo zusammen, ich weiß nicht ob das euren Forengepflogenheiten entspricht, wenn ich mich hier einfach so ranhänge und damit auch einen älteren Thread wieder hochhole, aber genau die Herangehensweise habe ich gesucht und vielleicht kann ich noch ein paar Tipps von euch bekommen.
Kurz zu meiner Suchtgeschichte: Ich bin konstant seit 2020 auf 24/7 und habe zu meiner Hochphase ca 4ml pro Dosis und dann oft noch 15 Minuten später 0,5ml nachgelegt und kam damit gut auf 50ml am Tag. Wenn ich heute darüber nachdenke, welche absurden Mengen...diese unnötigen 0,5 zum Nachlegen habe ich dann irgendwann gelassen. Und jetzt kommt's und ich bin bis heute noch sprachlos und erstaunt, wie einfach es ging. Aber ich habe ohne Hilfsmittel so im Verlauf eines Jahres auf 1-1,2ml pro Dosis abdosiert. Ich kann sogar wieder länger als 2 Stunden am Stück schlafen, 6 Stunden war das Maximum das war ich schon gar nicht mehr gewohnt. Ich frage mich zwar wie mein Körper es mitgemacht hat, so problemlos die Mengen schrittweise um 0,5 Dosis zu reduzieren, aber vom Kopf her war es leicht inzwischen. Ich weiß noch nicht mal, ob es ein Loch hinterlassen wird, es kotzt mich schon seit langem nur noch an, immer etwas dabei zu haben, vielleicht schon vorsorglich abzufüllen, alles zu timen, was man macht, wie lange man irgendwo beschäftigt ist und dann die Panik, wenn es ausging, weil rechtzeitig neu zu versorgen habe ich auch nur selten geschafft. Welch Kapazitäten sich da auftun werden.
Na jedenfalls wollte ich zwei Techniken vereinen: 1. soft tapering für die letzte Etappe mit "chinesischer topf" Methode (habe ich vor Jahren mal hier im Forum aufgeschnappt) bei der man immer die Tagesdosis abfüllt, und schrittweise 1 ml mit Wasser ersetzt und dafür psychisch die Safe Dosis zu nehmen, aber in Wahrheit dann gar nicht mehr 1,2ml G hat. Im Forum war es tageweise -1ml beschrieben, ich würde das aber ausdehnen, ich bin ja nur noch bei 15 ml sonst geht das vielleicht zu schnell.
So und dann habe ich auch von der Substitution mit Pregabalin und Baclofen gelesen, aber meine Quelle war ein bisschen anders. Pregabalin wurde eingesetzt, um die Zeitspannen zwischen den Dosierungen zu vergrößern und so von der Tagesgesamtmenge runterzukommen. z.B. die letzten 6 Tage vor dem Baclofen Finale. Damit der Körper schon kaum mehr GBL zum Zeitpunkt der radikalen Substitution erhält. Ich habe das mal auf Reddit gelesen, finde es aber nicht mehr, aber macht dieser Schritt Sinn? Soweit ich mich erinnere, hatte der Typ beschrieben: Tag 1 mit Pregabalin: 1 Stunde nach der Aufwachdosis 250mg pregabalin und dann die übliche nächste Dosis auszusetzen. Den restlichen Tag nach gewohntem Konsummuster. Tag 2 Pregabalin vormittags wieder zur ähnlichen Zeit + eine Nachmittagsdosis ersetzen. Tag 3 dann eine Dritte (außer der Einschlafdosis) dann wäre ich z.B. an einem gewöhnlichen Tag bei mir, bei:
05:00 Nachtdosis GBL
9:00 Aufwachen GBL
10:30 Pregabalin
13:00 GBL
14:00 Pregabalin
17:00 GBL
18:00 Pregabalin
21:00 GBL
23:00 GBL
Tag 4-6 GBL Dosierungen strikt so fortführen aber jeden Tag wieder 250mg Pregabalin weniger, damit keine Suchtverlagerung stattfindet und man im besten Fall an Tag 7 das neue Konsummuster ohne Pregabalin zu schaffen.
Und wenn das klappt . und angenommen ich habe ich schon durch den chinesischen Topf auf 50/50 runter dosiert, wären das ja nur noch an die 6 ml am Tag - sollte die noch nötige GBL Dosis eh schon so gering sein, dass man nen harten cut mit Baclofen machen kann. Aber leider hatte der Typ dann gar keine Details dazu geschrieben, sondern nur sowas wie "der Rest ist dann Spaziergang"...
Ich wusste aber nie, wie viel mg Baclofen, in welchem Rhythmus, wie lange damit man Safe sein kann, es überstanden zu haben aber bis dato war das eh nie so ein Thema, weil ich keine Quelle für die Medikamente hatte, aber jetzt habe ich endlich beides bekommen und würde es endlich gerne durchziehen (und muss es auch aus logistischen Gründen, seit der Gesetzesänderung).
Also wäre mega, wenn mir jemand zur Baclofen Dosierung Tipps geben könnte und auch zu dem ja schon sehr unterschiedlichen Einsatz von Pregabalin in dem ganzen Entzugsprozess.
Der User/TE ist auch glaube ich noch aktiv falls du Fragen hast
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Re: Bericht: Harte GBL Abhängigkeit erfolgreich Substituiert
Ich halte es für keine gute Idee GBL und lyrica gleichzeitig zu nehmen um dann zu reduzieren.
Es kann schon sein das es klappt aber das ist mir irgendwie suspekt. Auch weil Lyrica die Wirkung verstärken kann.
@FentaClause hat dir ja schon den Link zu meiner Methode herausgesucht, die schon bei vielen Leuten funktioniert hat.
Nach meiner Ansicht ist die Kombination von Baclofen und Lyrica ideal, wobei das Baclofen der wichtigere Anteil ist. Aber nur Bac ohne Lyrica funktioniert nicht.
Ich habe hier schon einige User bei dieser Methode begleitet und dabei schon viele Fragen beantwortet. Such einfach mal in meinen Beiträgen.
Wenn du noch spezielle Fragen hast beantworte ich sie dir gerne.
Alles gute Dir.
Es kann schon sein das es klappt aber das ist mir irgendwie suspekt. Auch weil Lyrica die Wirkung verstärken kann.
@FentaClause hat dir ja schon den Link zu meiner Methode herausgesucht, die schon bei vielen Leuten funktioniert hat.
Nach meiner Ansicht ist die Kombination von Baclofen und Lyrica ideal, wobei das Baclofen der wichtigere Anteil ist. Aber nur Bac ohne Lyrica funktioniert nicht.
Ich habe hier schon einige User bei dieser Methode begleitet und dabei schon viele Fragen beantwortet. Such einfach mal in meinen Beiträgen.
Wenn du noch spezielle Fragen hast beantworte ich sie dir gerne.
Alles gute Dir.