Ok, hier ein Erfahrungsbericht mit 5-MeO-DMT.
Das ganze ist schon eine Weile her und ich versuche einfach, aus der Erinnerung möglichst genau zu erzählen.
Ich hatte schon vorher verschiedene Versuche mit 5-MeO-DMT gemacht. Ich habe mich mit der Dosis langsam gesteigert, bis zum vorläufig letzten Experiment, das ich nun kurz beschreiben werde:
Es war an einem Samstag Mittag um 13 Uhr herum.
Ich machte es mir gemütlich, baute einen Joint und legte Musik auf, ich war allein im Zimmer. Ich legte mit 12 mg 5-MeO-DMT zurecht und zerkleinerte es. Ich habe mich schon länger mal entschieden, das 5-MeO-DMT zu schnupfen, weil es mir beim Rauchen von 5-MeO-DMT immer schlecht wird und ich es mit der Dosierung nie schlau hinkrieg. Ausser 5-MeO-DMT schnupfe ich sonst nichts und so dachte ich, kann ich das meinen Schleimhäuten schon zumuten.
Ich zündete den Joint an und schnupfte das kristalline Pulver. (t=0)
Es brannte wie verrückt in der Nase, so stark wie an diesem Tag war das Brennen noch nie. Und fast sofort spührte ich, wie eine Verspannung oder die Wirkung der Droge von meiner Nase, oder besser gesagt von meinen Stirnhöhlen durch mein Gesicht hinunter zu den Zähnen wanderte von dort weiter, der Kaumuskulatur entlang um meinen kopf herum und zurück zur Stirn.
(t~ 15s) Die Wirkung kam fast sofort, sie überkam mich regelrecht.
Ich wollte noch etwas vom Joint rauchen, doch ehe ich dazu kam, hatte ich mich und die Welt um mich herum sich völlig verändert und ich vergass zu kiffen. Ich sass auf dem Sofa und versuchte mich auf den Rausch zu konzentrieren, doch er war zu schnell.
Ich machte die Musik lauter und öffnete das Fenster.
Meine Glieder schienen aus Granitmilch zu bestehen. Weich und matschig, fast flüssig aber total gespannt und sehr, sehr schwer. Das Gehen bereitete mir Mühe. Draussen war ein sehr schöner Tag. (t=5 min) Ich lehnte mich aus dem Fenster, das heisst, ich stützte mich mit den Achseln aufs Fensterbrett, während ich meine Beine irgendwo unter mir an die Wand parkierte. Ich hatte keinen "wirklichen" Kontakt mehr mit meinem Körper.
Es war einfach wunderbar, die Wolken, die Menschen, die Vögel und Bäume zu betrachten, aber gleichzeitig war es leicht unangenehm. Mir war sehr bewusst, wie berauscht ich bin und kam mir etwas komisch vor, wenn ich das Gefühl hatte, dass mich jemand ansieht.
Ich erinnerte mich an den Joint in meiner Hand, zündete ihn wieder an und rauchte einige Züge. Es war sehr angenehm zu rauchen. Ich hatte Lust spazieren zu gehen, aber ich wollte (und konnte) nicht einfach allein nach draussen.
(t=10 min) Der Rausch legte noch immer zu. Er wurde immer schneller und mir fiel es schwer, klare Gedanken zu fassen. Es war nicht möglich irgendwelchen Aktivitäten nachzugehen.
Ich legte mich auf mein Bett und schloss die Augen.
Es saugte mich in eine riesige Spirale und weg war ich.
Vergleichbar mit einem Pilzrausch kurz vor dem Höhepunkt war ich in einer Welt der symmetrischen, farbigen Muster, die aber mit irrer Geschwindigkeit abliefen. Nun war ich völlig losgelöst vom alltäglichen sein. Was folgte war eine sehr intensive Reise ans andere Ende des Universums und zurück.
Wenn ich die Augen geöffnet hatte, bewegten sich die Wände, die mit dreidimensionalen Mustern, Farben und Formen überzogen waren und ich hatte OEV's aller Art.
Es warf mich immer mal wieder auf dem Bett hin und her. Ich überlegte mir, wie das wohl aussehen muss für jemand aussenstehenden und befürchtete, die Mittbewohnerin könnte jeden Moment hereinplatzen und dass ich es dann wohl sehr schwer haben würde "das" zu erklähren.
(t=40 min) Der Rausch hatte einen Gang zurück geschaltet und ich erhaschte einen Blick auf die Uhr. Langsam begann ich mich auf das Ende des Tripps zu freuen. Ich zündete den Joint wieder an (ja, immer noch der gleiche wie am Anfang), setzte Tewasser auf und wechselte die Musik. Die Wirkung war immernoch recht stark. Ich musste mich sehr Konzentrieren, um Tätigkeiten zu verrichten. Doch mittlerweile hatte sich der Rausch etwas beruhigt und ich begann mich so richtig murmeltierwohl zu fühlen. Ich wollte mich im Spiegel betrachten, weil es mich wundernahm, was für einen Gesichtsausdruck ich wohl habe, doch als ich mein Spiegelbild ansah, begannen die Wangen zu schmelzen und die Augen drifteten am Kopf entlang aus dem Gesicht, naja ich sah allerhand, bloss nicht meinen Gesichtsausdruck.

(t=60 min) Das Plateau war zu ende und der sanfte Abstieg begann. Ich kiffte, hörte Musik und trank Tee, ich war sehr erschöpft und zugleich etwas aufgedreht.
(t=90 min) Bis auf ein kleines "Rauschen" war alles zu ende, ich war ziemlich geschafft, kaum zu glauben, dass es nur 1 1/2 h gedauert hat, in der Erinnerung könnte es leicht ein ganzer Tag gewesen sein, oder mehr..
An diesem Tag habe ich nicht mehr sehr viel gemacht, doch ich war den ganzen Tag fit und guter Dinge.
Der erlebte Rausch war sehr speziell, doch fast zu schnell um wirklich etwas mittzunehmen. Man erlebt das ganze Spektrum an Realität, wie z.B. mit Pilzen oder LSD, aber in nur 1 1/2 Stunden!!
