Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte.

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goatbanger
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Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte.

Beitrag von goatbanger »

Hi,
ja, es ist mein erster Beitrag hier und dann kommt gleich so etwas :)

Das liegt aber einfach nur daran, dass ich mich im Moment extrem gut fühle und etwas über mein Leben resümiert habe. Dabei blieb mir ein Tag (oder besser gesagt waren es viereinhalb Tage) besonders bitter in Erinnerung. Aber eigentlich braucht es dafür keine Hilfsmittel, das passiert mir immer wenn ich daran zurück denke, obwohl die Geschichte schon mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt… Da ich nun hier schon eine ganze Weile still mitlese und sehr viele Informationen bezogen habe, wollte ich auch mal so fair sein und dem Forum etwas zurückgeben. Hauptgrund für diesen Beitrag ist aber mein extrem akuter Laberflash xD. Wundert Euch also bitte nicht, falls dieser Beitrag deutlich zu lang wird, stellenweise ausschweift, ein paar Fehler enthält oder ein Teil wirr klingt. Es ist ohnehin sehr schwer, sich an genaue Einzelheiten zu erinnern und insbesondere eine psychodelische Wirkung in Worten zu beschreiben. Ohje, ich merke schon, dass könnte hier ein sehr langer Text werden^^

--- WICHTIG ---------------------------------------

- Ich werde auch, so wie es sich meiner Meinung nach bei Erfahrungsberichten gehört, die verwendete Dosierung nennen.
- Falls Ihr doch auf dumme Gedanken kommt, bitte ich Euch, dass Ihr es Euch nochmal SEHR GRÜNDLICH überlegt, insbesondere dann, wenn Ihr auf meine Angaben zurückgreift.
- Ich würde mich, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, sofort selbst erschießen anstatt den Tee nochmal zu trinken! Das ist kein Spruch, sondern mein voller Ernst!

--- WICHTIG ---------------------------------------


Zu meiner Person:
Ich wog damals etwa 90kg auf 185cm und war mit meinen zarten 17 Jahren der mit Abstand jüngste in der Truppe von insgesamt 6 lebensmüden (den Begriff habe ich mir seit damals angewöhnt). Psychisch war alles tip top bei mir - absolut keine Probleme, Stress oder Sorgen. Dazu hatte ich auch erstmals einen 1.x-Schnitt in der Schule geschafft, was ich dann unbedingt mit etwas „ganz besonderem“ feiern wollte. Es war also so ein Moment im Leben, wo einfach alles perfekt zu laufen schien, was aus meiner Sicht die Grundvoraussetzung ist, um von solch einem Trip in einem Stück wieder zurückzukehren.


Unsere Erfahrungen:
Ich und meine Kollegen waren damals einfach sehr neugierig und haben uns vorgenommen, mit Drogen so viel Spaß (das schließt Kontrolle mit ein ;)) zu haben wie es nur geht und dazu wollten wir auch nach Möglichkeit jede Droge mindestens einmal probieren. Dadurch waren wir letztendlich auch recht erfahren in Bezug auf Drogen, da solche Experimente gut geplant und überlegt sein mussten. Wir haben uns zwar auch nicht vor einem Schuss Heroin und Crystal gescheut, dennoch hatten wir sehr große Angst vor der Sucht und haben uns eher auf andere Substanzen konzentriert, meist waren es psychedelika. Da haben wir es dann aber richtig krachen lassen und die Limits immer voll ausgereizt. Neben Cocktails aus Ketamin, Pilzen und LSA (echt krasser Effekt, wenn man es schafft davon nicht zu Kotzen^^) waren auch mal exzessive Dosen von liquid LSD dabei, die sich zur unserer Spitzenzeit im ~1500ug Bereich bewegten (unbeschreiblich, man ist kein Körper mehr, sondern einfach frei :color:). Da man solche Experimente nicht mal eben probiert, zog sich das natürlich über Jahre hinweg, wodurch wir langsam sehr vertraut mit psychedelika wurden, zumindest glaubten wir das.

Anmerkung:
Ich weiß genau, dass unserer Drogenkonsum absolut exzessiv war und dadurch könnte man teilweise glauben, dass ich einfach nur scheiße erzähle. Eigentlich wollte ich auch überhaupt keine Details zu unserem Konsumverhalten nennen. Nicht das wegen mir nun einer versucht mit LSD seinen Körper loszuwerden :teufel: Aber ich denke mir mal, dass auf diese Art das Bild von den Menschen, die sich auf Engelstrompeten einlassen einfach perfekt abgerundet wird und vielleicht als Abschreckung dient. Wir haben damals, mit den teils therapeutischen (und dadurch bereits extrem gefährlichen) Dosen von LSD, die tiefsten (und damit meine ich wirklich die TIEFSTEN) Abgründe unseres Ichs kennengelernt und dennoch wurden wir von den Engelstrompeten eiskalt erwischt...


Vorbereitung:
Diese Geschichte ist übrigens schon eine ganze Weile her, ich bin heute 33 ;). Dadurch kannte niemand von uns das Internet und konnte so auch nichts über die Dosierung und vor allem die Gefahren erfahren. Wir haben stattdessen Bücher studiert und in unserem Bekanntenkreis rumgefragt und hofften, dass vielleicht „ein Bekannter eines Bekannten“ etwas darüber wüsste.
Letztendlich haben wir doch recht viele Informationen sammeln können. Darunter einige Angaben zur Dosierung und die Behauptung, dass rote Engelstrompeten zum einen stärker sind und zum anderen, dass sie geringere Blackouts verursachen als die gelben. Hinzu kam auch der Tipp, dass bei einem Mix mit Pep die Blackouts nochmals geringer werden und man so auch weniger (körperliche) Nebenwirkungen hat. Das haben wir einfach so hingenommen (überprüfen konnte wir eh nichts davon) und für uns eine Dosierung ermittelt. Wobei das Wort „ermittelt“ absolut lächerlich ist, letztendlich haben wir nur GERATEN und sind, wie ich heute genau weiß, nur sehr knapp dem Tod entkommen.
Dazu haben wir uns auch einen Tag ausgemacht, wo wir an einem Donnerstag loslegen konnten, da der Freitag ein Feiertag war und wir somit genug Puffer für die (wie wir glaubten) maximal drei Tage lange Wirkung hatten. Hierbei hatten wir die Wohnung von einem bestimmten Kumpel ausgesucht, da wir dort nicht gestört werden würden und notfalls auch auf eine Wiese bzw. in den Wald könnten falls uns danach ist. Musik, Filme, Fressalien, eine Picknickausrüstung, das feinste Pep was wir kriegen konnten, sogar Eimer zum kotzen und noch einiges mehr haben wir uns organisiert.
Hinzu kam auch die damalige Freundin eines Kumpels, die auf uns aufpassen sollte. Sie war/ist Krankenschwester und hat schon sehr oft auf uns aufgepasst, daher war sie extrem erfahren und hatte auch schon alles gesehen, obwohl sie selbst nie Drogen genommen hat. Da es aber dennoch Neuland für uns war und wir sehr wenige Informationen zur Wirkung hatten, nahmen wir noch einen weiteren Kumpel zum Aufpassen hinzu. Zwei Aufpasser für sechs Leute außer Kontrolle ist viel zu wenig, das kann ich Euch garantieren!
Eng wurde es dann noch bei der Suche nach den Engelstrompeten. Der Tag X war fest ausgewählt und konnte nicht einfach mal verschoben werden. Daher sind wir tagelang durch die Gegend gefahren, bis wir sie endlich gefunden haben. Das stellte sich irgendwie schwieriger raus wie vermutet, besonders wenn man die roten sucht und eine ausreichende Menge für sechs Leute braucht.


Oha oha, wenn ich mir den geschrieben Text so anschaue merke ich schon, dass ich extrem ausschweife^^ Sorry dafür! Aber seht es positiv, ohne den Laberflash hätte ich das hier vermutlich nie geschrieben und es kommt nun sowieso der Interessante Teil.
Ich werde mir bei diesem Teil große Mühe geben, es genau und wahrheitsgetreu zu beschreiben, auch wenn es wirklich nicht leicht ist. Ihr wisst garantiert selbst, dass es nur sehr schwer ist, für einen Trip die richtigen Worte zu finden und dazu ist diese Geschichte schon echt lange her. Zur Krönung kommen noch heftige Blackouts dazu, wodurch ich mich an vieles nicht mehr erinnern kann (was ehrlichgesagt gar nicht so schlecht ist), daher werde ich auch auf Aussagen unserer Aufpasser, Ärzte und der Polizei zurückgreifen...


Tag X:
Ich war als erster in der Wohnung da ich Ferien hatte und die anderen noch arbeiten mussten. Mein Kollege hatte alles vorbereitet und auch Pep in einige Getränke gemischt, die uns dann von den Aufpassern verabreicht werden sollten, falls wir nicht in der Lage wären eine Line zu ziehen. Dann hat er noch einer Oma die Engelstrompeten aus dem Garten geklaut und für mich im Kühlschrank bereit gelegt, damit ich direkt mit dem Kochen anfangen konnte.

Wie von uns vereinbart, habe ich pro Person 3,5 rote Glocken (Blüten und Blätter zusammen) gerechnet. Ich nahm also 21 (frische) Glocken, zerkleinerte sie leicht und warf sie zum Aufkochen in einen Topf mit etwa 3l Wasser. Ich war unsicher ob das reicht, deshalb ließ ich ihn ein paar Mal abkühlen und nochmals kochen, damit der Wirkstoff auch richtig übertragen wird (und damit er durch Hitze nicht zerstört wird). Nachdem der Tee fertig war, habe ich ihn abkühlen lassen, gefiltert und einges an Zucker reingekippt, da der Tee schon sehr abartig gerochen hat und direkt zum Würgen animiert hat. Der Zucker brachte aber nur eine minimale besserung. Mit der Dosierung fühlten wir uns eigentlich sicher. Wir haben von Leuten gehört die 6 pro Person genommen haben, bei denen der Trip perfekt lief. Zwar haben wir mit einem gelabert, dem es nach 1 Glocke drecking ging, aber was sollte schon uns passieren, dachten wir uns...wir waren ja schon so weit, dass wir bei weniger als 10 Pappen/Person gar nicht erst an LSD dachten. Ich glaube, dass habe sogar ich damals wörtlich so gesagt (gebt mir eine Zeitmaschine und ich haue mir dafür eine in die Fresse, wie ich es noch nie erlebt habe)...

Inzwischen waren auch alle anderen da. Wir teilten den Tee durch sechs und tranken ihn auf leeren Magen mit verschlossener Nase. Der Geschmack war einfach widerlich, ich kann bis heute (mehr als zehn Jahre später) keinen Tee mehr trinken, ohne dass ich sofort den Geschmack wieder im Mund habe – mein Hirn will es mir wohl einfach nicht verzeihen. Danach haben wir direkt angefangen das Pep langsam in sehr kleinen Lines zu ziehen, bis ein ordentlicher Flash aufgebaut war. Ob und wie genau der Trip vom Pep beeinflusst wurde, kann ich übrigens nicht sagen.

Etwa eine Stunde nach dem Trinken hatten wir einen unvorstellbar trockenen Mund. Selbst nachdem man etwas getrunken hat, war binnen Sekunden Mund und Rachen wieder ausgetrocknet. Auch bemerkten wir, dass unsere Pupillen langsam größer wurden.

Nach etwa zwei Stunden (ab Trinkbeginn) hat vermutlich die Wirkung langsam begonnen fahrt aufzunehmen. Meine Pupillen waren so extrem groß, dass ich schon etwas Angst bekommen habe. Nichts außer schwarz, als ob man ein Dämon wäre. Der extreme Durst war immer noch da, jedoch hat der ganze Körper (besonders das Gesicht) so extrem gekribbelt, dass wir den Durst einfach vergessen haben. Mit der Zeit wurde das Kribbeln auch teilweise mal sehr unangenehm, da es sich so angefühlt hat, also ob die Glieder für längere Zeit abgeschnürt wurden.

So, bereits ab diesem Punkt kann ich keine Zeitangaben mehr machen. Wir haben einfach jedes Zeitgefühl verloren und die Aufpasser waren auf uns konzentriert, daher konnten sie auch nichts Genaues dazu sagen. Wir vermuten, dass der Peak nach 4-5 Stunden kam, zumindest waren ab da die Halluzinationen voll da – wir wussten es nur nicht. Wir reden hier übrigens nicht von LSD ähnlichen Effekten, sondern von richtigen und absolut krassen Halluzinationen, wo man nicht die geringste Chance hat zwischen Einbildung und Realität zu unterscheiden!

Es sind ein paar Kollegen zu Besuch gekommen, weil sie sich für die Wirkung interessiert haben. Wir rauchten eine nach der anderen und unterhielten uns mit ihnen. Laut Aufpasser war bei einigen die Zigarette aus und sie zogen trotzdem dran, andere hatten dagegen gar nichts in der Hand, führten diese aber immer Richtung Mund. Das Beste war aber, dass wir nie Besuch hatten! Wir haben uns alle die Unterhaltung eingebildet und zwar jeder für sich selbst. Heute wissen wir, dass wir uns unterschiedliche Personen (Geschwister, Arbeitskollegen etc.), in einer Unterschiedlichen Anzahl eingebildet haben. Wir haben also untereinander perfekt zusammengespielt, so dass wir zu SECHST gleichzeitig eine fast Identische Halluzination hatten und ein Gespräch führten, das für uns tatsächlich Sinn ergab.

Die Aufpasser wollten auf Nummer sicher gehen und fingen an uns den Sachverhalt zu erklären damit wir verstehen konnten, dass jetzt schon vieles nicht echt war und wir die Sache besser in den Griff bekommen. Das Problem war nur, dass keiner von uns darauf reagierte, da wir uns irgendwie nur untereinander beachteten und auch mit niemand anderem (außer den Eingebildeten) ein Gespräch führen konnten. Ab dem trinken waren die Aufpasser in keiner meiner Erinnerung anwesend, gewundert hat es aber scheinbar auch keinen, dass sie einfach weg waren.

In dieser Zeitspanne habe ich noch viele andere unlogische Sachen in Erinnerung, z.B. das mir ständig die Kippe runtergefallen ist, die dann beim Aufheben nicht mehr da war. Oder das Dreck auf meiner Kleidung war, was nach einem darüberwischen völlig weg war. Oder das ich aus einer Flasche getrunken (und geschluckt!) habe, wo nach dem absetzten der Deckel noch drauf war. Es gab recht viele solcher kleinigkeiten. Trotzdem meine ich, dass ich zu absolut keiner Zeit gemerkt habe, dass es sich um Halluzination handelt oder dies vermutet hätte. Ich war dagegen einfach, mit einem leicht matschigen/verpeilten Kopf (am ehesten wie auf zu viel Weed), in einer völlig anderen Welt. In dieser Welt war mir nicht mehr klar, dass ich heftige Drogen intus habe und dadurch alles so anders wird. Man ist also irgendwie geistig beschränkt und kann die Wirkung nicht mehr richtig erkennen.

Naja, dies zog sich scheinbar eine Weile hin, ich weiß es nicht so genau, da ich schon Blackouts hatte. Es war aber wohl irgendwann sehr ruhig um uns, so dass die beiden Aufpasser abwechselnd sogar etwas schlafen konnten. Wir waren dagegen (wegen dem Pep?) munter, aber völlig in uns gekehrt und in Gedanken versunken. Jedoch waren wir wohl immer in der Lage, selbstständig eine Flasche zu nehmen und bei Bedarf zu trinken. Erinnern kann sich daran aber keiner von uns. Für die Aufpasser schien dagegen alles normal und ruhig zu verlaufen.

So, ab diesem Punkt eskallierte die Situation unglaublich schnell.


Horrortrip:
Es war bereits Freitag und schon tief in der Nacht (ein Tag war für mich also völlig ausgelöscht!), als ein Aufpasser bemerkte, dass einer meiner Kollegen seit Stunden nichts mehr getrunken hatte. Er machte sich Sorgen und wollte ihm eigentlich nur helfen und mischte sich damit erstmals (außer ganz am Anfang) in den Trip ein. Ich weiß nicht, wie alles verlaufen wäre, wenn er nichts gemacht hätte…man könnte glauben, dass alles gut gelaufen wäre, ich glaube aber, dass das Gift unsere Körper langsam zerstört hätte.

Er versuchte ihn zu überreden, dass er doch was trinken solle. Er reagierte aber kein bisschen. Daher weckte er die Krankenschwester, damit er Unterstützung hat. Sie versuchte dasselbe, er reagierte aber absolut nicht. Irgendwie hat sie ihn dann berührt und bemerkt, dass er sich extrem heiß angefühlt hat und sagte zum anderen Aufpasser, dass sie sofort einen Arzt rufen müssten da seine Körpertemeratur weit über 40 war und das er zu verbrennen schien. Im selben Moment, wie sie „verbrennen“ gesagt hat, ist mein Kollege aufgesprungen und schrie, dass es fürchterlich heiß ist, dass er gerade am brennen ist und nicht sterben will.

Ich schätze, dass Geschrei hat uns alle in dem Moment wach gerüttelt. Wir können uns zumindest alle an diesen Moment erinnern. Der eine hörte einfach nicht auf zu schreien und fing an, seine Klamotten auszuziehen, weil ihm so heiß war. Dann hat er, inzwischen komplett nackt, eine Flasche vom Tisch genommen und über sich gekippt um sich wohl zu löschen. Anschließend hat er versucht nach draußen zu flüchten, weil es dort kühler war. Die Aufpasser haben ihn sofort gepackt und festgesetzt, so das er sich nicht mehr bewegen konnte. Dabei schrie er immer so Sachen wie, ich kann hier nicht weg und deshalb werde ich verbrennen.

Damit war die Panikattacke beim nächsten ausgelöst. Dieser hatte Angst, dass er wie der erste nicht mehr aus der Wohnung rauskommt und versuchte die abgeschlossene Tür zu öffnen. Als das nicht ging rannte er in eine Ecke des Zimmers, nahm sehr viel Anlauf und sprang mit voller Wucht gegen Tür und blieb dann davor liegen. Er hatte sich hierbei die Schulter gebrochen und begann vor Schmerzen zu schreien, oder eher zu winseln.

Beide Aufpasser waren schon selbst total in Panik geraten und völlig überfordert, der Typ wollte nun schnell Ruhe in die Sache bringen und machte den fatalsten Fehler. Er zog denjenigen, der zu verbrennen schien, am Fuß in die Waschküche und sperrte ihn dort ein. Er wollte sicherstellen, dass sich nicht auch noch dieser beim wegrennen verletzt, zudem wollte er ihn außer gefecht setzten, da noch ich und drei andere im Zimmer waren und sie aber nur zu zweit (also er und eine 45kg schwere Krankenschwester).

Versucht Euch mal vorzustellen, wie das für uns ausgesehen hat. Denn wie schon vorher gesagt, konnte keiner von uns die beiden Aufpasser hören oder sehen! Dadurch und durch die Droge selbst wurde mein Bild von dieser Aktion absolut Horrormäßig. Ich konnte jemanden sehen, der schreiend und durch irgendeine Magie nach hinten in den dunklen Raum gezogen wurde. Danach schloss sich auch noch die Tür von alleine und wir hörten klopfen und geschrei, dass er nichts sehen kann und nicht mehr raus kommt. Natürlich nicht zu vergessen, dass er immer noch brennt und glech sterben wird.

Ich bekam sofort ein unvorstellbar schreckliches Gefühl, mir kamen viele Erinnerungen aus meinem Leben hoch und ich sah jede davon total negativ und schwarz. Ich hatte das Gefühl, dass einfach alles was ich je getan, gesehen oder erlebt habe nur noch schlecht war. Mir war klar, dass es nichts schlimmeres mehr geben kann als das, daher wäre es besser für mich einfach zu sterben, worauf ich auch wartete. Dann merkte ich aber, dass ich gar nicht sterben kann und für immer so verbleiben muss, wodurch es noch schlimmer wurde. Diesen Moment kann man einfach nicht in Worte fassen, ich glaube man muss es erlebt haben um es zu verstehen. Allerdings würde ich das niemanden wünschen, alter, ich würde das nicht mal Hitler antun wollen. Das dauerte wohl praktisch nur wenige Sekunden, für mich kam es so vor, als ob es schon immer so war, weil ja auch in meiner Vergangenheit alles schlecht, schwarz und negativ war. Ich weiß genau, dass es nicht echt ist...trotzdem habe ich, jetzt wo ich daran wieder denke, jedes einzelne und noch so kleine Detail in meinem Kopf. Bedenkt auch dabei, wie lange es schon her ist...

Aufgehört hat diese Gefühl dann, als ein anderer aufgesprungen ist und meine Gedanken damit unterbrach. Er wollte verhindern, dass er auch in diese dunkle Kammer gezogen wird und sah dann auch noch, wie einer schwer verletzt vor der Tür lag und winselte, dass wir nie wieder weg kommen würden. Der Aufpasser packte ihn laut Berichten wohl sofort am Arm (wir sahen sie ja nicht), jedoch schnappte mein Kollege eine Flasche vom Tisch und fuchtelte damit panisch rum. Er traf den Aufpasser am Kopf, so dass dieser eine Zeitlang benommen war, da die Flasche aus Glas war. (Wirklich sehr dumm, an solch einem Tag Glasflaschen am Start zu haben...wobei wenn wir den Rest betrachten, passt sie natürlich perfekt...)

Mein Kollege ging dann etwas zurück, nahm das Sofa als Treppe und sprang mit Anlauf durch das Fenster. Für ihn war es großes Glück, dass wir im ersten Stock waren. Er blieb unten vor dem Fenster in einem Gebüsch liegen, hatte jedoch viele und teilweise auch sehr tiefe Schnitte durch das Glas bekommen und verlor viel Blut. So ein Sprung läuft einfach nicht wie im Film ab, dass könnt ihr mir glauben.

Für mich und die beiden anderen war der Sprung aber eher suboptimal, da wir sofort das Fenster zum Flüchten benutzt haben. Die Krankenschwester hat auch sofort Krankenwagen und Polizei gerufen, damit diese uns finden konnten. Meine Erinnerung wurde ab da wieder sehr Lückenhaft. Ich weiß noch, dass ich Panik vor etwas hatte, ich wusste zwar nicht was es war, aber dennoch rannte ich um mein Leben. Einige Male bin ich dabei auf die Fresse gefallen, das weiß ich noch genau. Aber außer den Stürzen, dem Rennen und der unfassbaren Angst, weiß ich absolut nichts mehr. Ich wurde eine Stunden nach dem Sprung aus dem Fenster von der Polizei zitternd in auf einer Wiese gefunden. Ein anderer ist auf eine Straße gerannt und wurde dabei angefahren. Den dritten haben sie erst nach 4,5 Stunden, ruhig sitzend auf einer Bank gefunden. Wir Wissen davon absolut nichts mehr.

Für mich beginnt die Erinnerung erst wieder am Sonntag morgen auf der Intensiv. Es waren diesmal mehr als ein ganzer Tag verschwunden, allerdings war es auch der letzte Blackout. Im Krankenhaus haben wir ein Gegengift und noch weitere Medikamente bekommen, was allerdings die Wirkung nicht verschwinden ließ. Ich habe mich weiterhin stark benommen gefühlt und hatte noch bis zum Dienstagmittag Halluzinationen (vor allem genehmigte ich mir dabei im Krankenhaus immer wieder mal eine Kippe).



Das Resümee, von mir subjektiv nach schwere sortiert:

Ich: Für mich schmeckt seither jeder Tee (auch z.B. Eistee, WENN mir bewusst ist, dass es ein Tee ist) nach Engelstrompeten. Ich bin der Einzige, dem es so geht und die Psychologen nannten es damals ein vorübergehendes Trauma. Ich habe mich nicht mehr darum gekümmert, da ich Tee eh noch nie mochte und nie welchen getrunken habe. Ich erinnere mich an die Angst und das mich etwas verfolgte. Dazu an dieses absolut schlechte und negative Gefühl. Da ich genau weiß, dass nichts davon echt war habe ich auch keine psychischen Probleme davongetragen, auch war ich nie in Therapie. Achja, ich hatte eine gebrochene Nase, was vermutlich bei einem Sturz wärend dem wegrennen passiert ist.

Kollege 1: Er wars, der auf der Bank gefunden wurde. Er braucht seit dem Tag eine Brille (ist extrem kurzsichtig geworden) und kann sich an mehrere schlimme Sachen erinnern. Damit kommt er aber sehr gut zurecht, braucht keinen Psychologen und war nie in Therapie. Er ist der einzige zum ich bis heute noch (flüchtig) Kontakt habe und weiß damit, dass es ihm wirklich sehr gut geht.

Kollege 2: Er war der dritte, der mit mir aus dem Fenster geflüchtet ist. Kann sich an mehrere schlimme Sachen erinnern. Damit kommt er aber nun sehr gut zurecht, musste dafür aber sehr lange behandelt werden. Zudem wurde er damals beim Flüchten, als er über Straße gerannt ist, von einem Auto angefahren und hat sich das Knie gebrochen. Hab seit ein paar Jahren keinen Kontakt mehr. Zuletzt ging es ihm aber psychisch sehr gut, allerdings hat er von chronischen Schmerzen in seinem Knie berichtet.

Kollege 3: Der, der die Tür mit der Schulter aufbrechen wollte. Kann sich an mehrere fiese Sachen erinnern. Damit kam er eine Zeitlang zurecht, nachdem er sehr lange in Behandlung war. Wie schon gesagt, hat er sich durch die Wucht die Schulter gebrochen, die aber problemlos verheilte. Hab seit ein paar Jahren keinen Kontakt mehr. Ich weiß, dass er nochmals in Behandlung war und bei unserem letzten Treffen hatte er sich irgendwie merkwürdig benommen und schien irgendwie schreckhaft. Laut seiner Aussage, ging es ihm aber seit einer Weile bestens. Er hat nur irgendwie Probleme mit den Pupillen bekommen und kann dadurch im Dunkeln sehr schlecht sehen.

Kollege 4: Ist durch das Fenster gesprungen und hat einige Narben behalten, eine davon mitten im Gesicht. Ich hatte danach nur noch eine kurze Zeit lang Kontakt zu ihm. Er hat extreme Probleme mit seinen Augen bekommen, hatte extreme Angstzustände (besonders im Dunkeln) und war für mich ein völlig anderer Mensch. Bereits im Krankenhaus, als es uns besser ging, war irgendwie nichts mehr von ihm übrig. Auch Kollege 1 meinte, dass er wohl nicht mehr zurückgekehrt ist. Von einem Angehörigen habe ich ein paar Monate später erfahren, dass er auf einem Auge erblindet ist und eine seiner Herzklappen nicht mehr richtig schließt. Laut Ärzten liegt es sehr wahrscheinlich am Gift. Er war im Vergleich zu uns anderen deutlich kleiner und leichter, hatte aber auf die gleiche Menge Tee für alle bestanden.

Kollege 5: Derjenige, der glaubte zu verbrennen und danach in einen dunklen Raum gezerrt und gesperrt wurde. Seine Eltern haben mir die Schuld für einfach alles gegeben und haben mir nie verraten wie es ihm geht. Die anderen haben erst gar nicht gefragt. Da wir sechs damals die besten Kollegen waren und ich mir extreme Sorgen gemacht habe, versuchte ich noch krampfhaft etwas herauszufinden. Wegen der Schweigepflicht ist dies aber kaum möglich. Ich habe nur erfahren, dass er kurz nach unserer Einlieferung, also als wir noch im Blackout waren, direkt in eine andere Klinik verlegt wurde. Nach der körperlichen Genesung soll er von dort aus scheinbar direkt auf unbestimmte Zeit eingewiesen worden sein. Mehr konnte ich nicht rausfinden.



Das ist meine Story. Man sieht, dass es uns eigentlich alle richtig böse erwischt hat. Ein paar von uns hatten nur etwas mehr Glück wie die anderen, die völlig abgestürzt sind. Mir ging es eigentlich recht zügig wieder besser, so dass ich nach langer Zeit sogar wieder lachen konnte. Ich habe studiert, einen guten Job gefunden, geheiratet und strebe eine Familie an, nachdem mein Haus nächstes Jahr fertig gebaut ist. Jedoch habt ihr bestimmt gemerkt, dass die Smileys zum Schluss weniger werden. Die Gefühle von damals waren einfach zu krass und oft präsent, was ich aber bereits beschrieben habe. Hinzu kommt leider auch was ganz aktuelles: Mir ist aufgefallen, dass ich im dunkeln immer schlechte sehe, meine Frau meint dazu, dass meine Pupillen irgendwie größer sind als sonst. Hab schon einen Termin bei einem spezialisten, mal kucken was dabei rauskommt.

Von unserem Erlebnis hat damals leider kaum jemand etwas mitbekommen, da wohl niemand solche Geschichten hören will und es nicht öffentlich wurde. Ich hoffe aber, ich konnte dies mit diesem Bericht nachholen und es bleibt im Netz als Warnung für andere stehen. Desweiteren switche ich wieder in den read-only modus und werde garantiert niemanden mehr belehren, wenn Euch dieser Bericht nicht reicht und Ihr geringere Dosen testen wollt, dann ist Eure Sache. Aber rennt mir bitte nicht eines tages vor das Auto...


Drogenkonsum danach:
Alle haben mir natürlich sofort von jeglichem Konsum abgeraten. Ich wusste aber selbst ganz genau, was ich mir ab diesem Punkt an Drogen noch leisten durfte. Psychedelika gehören logischerweise nicht mehr dazu. Zu groß ist die Gefahr, dass Erinnerungen (ich denke besonders an das Vergessene aus den Blackout-Phasen) oder gar ein Flashback zurückkommen könnte. Genau deswegen würde ich wohl Angst haben, auf einen weiteren Trip zugehen, womit es schon direkt ein schlechter Start für Psychedelika ist...
Andere Drogen klappen recht gut, wobei ich diese nicht wirklich mag und früher nur zwecks Mischkonsum öfter genommen habe. Heute erlaube ich mir mal ganz selten etwas Weed+MDMA, näher traue ich mich aber an die Psyche nicht mehr ran.

Ohhhhhh man, ihr glaubt mir gar nicht, wie sehr ich das LSD vermisse :/
Aber irgendwann vielleicht, falls es mal legal werden sollte, lasse ich mir von einem Psychologen damit mein Hirn wieder reparieren :teufel:
Zuletzt geändert von goatbanger am 24.11.2013 - 18:16, insgesamt 1-mal geändert.
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spin
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von spin »

erster beitrag gleich ein tb :ok:

vor allen nsg habe ich höllisch angst, aber ihr habt euch wohl trotzdem drauf eingelassen. Zum Glück sind alle wieder lebend rausgekommen.

Hast du in der Zwischenzeit nocheinmal irgendwelche Psychedelika genommen? Würde mich interessieren...

Toller Bericht, grüße :wink:
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oldolsen
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von oldolsen »

Krasser Bericht, da wechseln sich Neugier, Lachen, Angst und Mitgefühl ständig ab, wenn man zB "er ist ans andere Ende des Raums gegangen um Anlauf zu nehmen und gegen die Tür gerannt" fängt man (oder zumindest ich) an erst mal zu schmunzeln, aber in der nächsten Zeile kommt dann eben "dabei hat er sich die Schulter gebrochen" und das Lachen bleibt einem im Hals stecken. Auf jeden Fall lesenswert das Ding.


Du hast ja nach eigener Aussage eine Menge Erfahrung im Umgang mit starken Psychedelika in sehr hohen Dosen und dementsprechend sicher auch noch andere heftige und interessante "stoffinspirierte" Extremsituationen erlebt, hast du schon mal darüber nachgedacht diesen Teil deines Lebens mit besonderem Blick auf die einzelnen Trips als Buch nieder zu schreiben? Du formulierst sehr lebendig und machst es einem leicht sich in die Geschichte rein zu versetzen, was das Lesen sehr unterhaltsam macht (im wahrsten Sinne des Wortes, nicht lustig sondern unterhaltend, fesselnd, anregend). Evtl vlt etwas (!) mehr Rhetorik mit rein bringen und nicht auf Dauer ganz so ungezwungen schreiben (aber auch hier geht es nur um ein ganz kleines Bisschen und hängt vlt auch etwas mit meinem persönlichen Geschmack zusammen) aber im Prinzip wäre dein Stil für einen Roman über Psychedelika und die damit verbundene Grenzerfahrungen, abgerundet mit den sonstigen Erlebnissen dieser Zeit, der absolute Hammer!
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Captain GABA
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von Captain GABA »

Sehr interessanter Bericht!
Danke für's teilen :daum:

Klingt echt schrecklich, typisch Nachtschattengewächse eben.
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halb8
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von halb8 »

oldolsen hat geschrieben:Du formulierst sehr lebendig und machst es einem leicht sich in die Geschichte rein zu versetzen, was das Lesen sehr unterhaltsam macht (im wahrsten Sinne des Wortes, nicht lustig sondern unterhaltend, fesselnd, anregend).
finde ich auch. total fesselnd, spannend und super geschrieben, echt gut!

. NSG haben eine faszinierende aura, dein bericht zeigt perfekt, mit was da "gespielt" wird. wer weiß wie es ausgegangen wäre, hätten eure sitter nicht den krankenwagen gerufen.
in dem buch "psychoaktive pflanzen" von b.schuldes heisst es: "die nachtschattengeister wollen nicht zum spass gerufen werden und die tickets, die sie austeilen, sind bisweilen einfach. es fehlt die rückfahrkarte."
der satz hat sich mir stark eingeprägt. ich will dir hier keinesfalls unterstellen, ihr hättet das unwissend und nur aus fun gemacht! hast ja geschrieben, dass ihr euch so gut es damals eben ging informiert habt.

alles gute dir& nochmal danke für den super bericht
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mary
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von mary »

ein wirklich sehr, sehr spannender TB. schade dass ihr so was durchmachen musstet.
womit ich nicht gerechnet habe, ist, dass man dadurch sogar erblinden kann. für mich, da ich schon jetzt sehr schlecht sehe und immer wieder mal angst um mein augenlicht habe (wenn von jahr zu jahr die augen schlechter werden, macht man sich halt schon gedanken darüber), definitiv ein grund mehr engelstrompeten nicht anzufassen. ich hoffe das bleibt auch so :shifty: sollte ich irgendwann meine meinung ändern, erschlagt mich bitte! :pray:
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Shitstormer
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von Shitstormer »

Sehr geiler Bericht. Engelstrompeten habe ich auch mal vor 12 Jahren gefuttert, war auch 3 Tage im KH...... Sollten verboten werden :-p
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bennjie
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von bennjie »

vielen dank für deinen tb, er liest sich wie ein spannendes buch. ich habe seit jahren eine engeltrompete da ich sie einfach wunderschön finde, allerdings habe ich mir auch schon überlegt sie zu testen aber nach deinem tb lasse ich es lieber. ein freund hatte mir auch schon erzählt das es das heftigste war das er konsumierte.
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mandy
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von mandy »

wow, vielen dank dass du uns diesen bericht doch nicht vorenthalten hast! ich finde du hast wie oldolsen sagt, eine ganz besondere gabe eine geschichte interessant und rhetorisch geschickt zu gestalten, einfach super! :)
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skywalkermoonwalker
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von skywalkermoonwalker »

Wirklich schön geschrieben. Irgendwie grenzt es an Ironie das diese pflanze Engels Trompete heißt. Ich finde Nachtschattengewächse unglaublich interessant, so düster geheimnisvoll und gefährlich wie schon der Name selbst. Aber das Risiko bleibende Schäden zu behalten ist wirklich zu groß. Leider.
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Exsis
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von Exsis »

Danke.

Bloodshooter
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von Bloodshooter »

Heftige und abschreckende Geschichte !!!
Vor ein paar Jahren hätt ich mir auch beinahe einen Tee gemacht , zum Glück hab ich das gelassen ...
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marush
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von marush »

Und genau aus diesem Grund würde ich das nicht nehmen.
Sehr gut erzählte Story, hat schon ordentlich Eindruck hinterlassen.

Und Willkommen im Forum! :text-welcomewave:
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Mister420
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von Mister420 »

Sehr eindrucksvoller und persönlicher Bericht, danke fürs Teilen mit uns.
Alleine die Tatsache, dass Du nach so langer Zeit danach noch dazu kommst und das ganze niederschreibst, zeigt wirklich, welchen Einfluss das ganze auf dein Leben genommen haben muss.

Wären die Umstände nicht so tragisch, würde ich glatt vorschlagen, den Trip verfilmen zu lassen, bzw. das ganze in ein Drehbuch zu packen...

Rocko420
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Shitstormer
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Re: Engelstrompeten – Der Trip, der einfach alles veränderte

Beitrag von Shitstormer »

marush hat geschrieben:Und genau aus diesem Grund würde ich das nicht nehmen.
Sehr gut erzählte Story, hat schon ordentlich Eindruck hinterlassen.

Und Willkommen im Forum! :text-welcomewave:


Besser nie nehmen. Urvölker behaupten zurecht das Engelstrompeten verrückt machen. Sogar das wenn man Nachts durch Felder läuft, von verrückten Dämonen im Traum heimgesucht wird.! Und selbst verrückt wird.......Also verrückt bin ich echt geworden :silly:

Die drei Tage im KH, und der einte Tag zuvor waren auch zu heftigst. Drei Tage habe ich mich unter krassesten Hallus mit Leuten unterhalten die gar nicht da sind. Aber immer so verstörende Gespräche, ohne Sinn, total zusammenhangslos. Die ersten zwei Tage haben sie mich sogar fixiert. Und wäre meine Mam nicht gewesen hätte ich danach erstmal in die Jugendpsychatrie....... Scheiß Zeug.
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